Sonntag, 24. Januar 2010

Helau, wir leben noch!!!

Was ja manchmal komisch ist, ist, wenn sich ein bestimmtes Knäuel Menschen, das sonst zusammen so viel bewegen kann, ein schönes, dickes mentales Tief teilt. Ohne vorherige Absprache. Ist wirklich ein Ding, da drückt den einen der Familien-, den nächsten der Beziehungs- und den übernächsten der Studiumsschuh - und das alles gleichzeitig, und schon ist man irgendwie aus'm Fluss, nicht nur einzeln, sondern auch zusammen im Proberaum. Dabei kann man doch froh sein, dass man sich hat (sind wir auch!!!). Aber die Muse kann nicht fließen, der Erfindungskanal im Hirn ist verstopft, da, wo sonst hurtig sagenhafte Textzeilen sprießen oder grammy-verdächtige Melodien, herrscht Verkehrschaos.
Ich denke mal, dieser leicht lähmende Zustand wird schlagartig mit dem ersten Gig diesen Jahres vergehen, denn die Fassenacht soll ja bekanntlich alle Grübeleien eliminieren, wenn das Hirn mal ordentlich mit Alkohol durchgespült wird.
Also schallt es am 13.02.2010 entfesselt über den Bockenheimer Uni-Campus:
HELAU, WIR LEBEN NOCH!!!

Dienstag, 15. Dezember 2009

„Sachen - die ich Euch erzähl’ zeigen - dass ich Euch unterhalten will..lalala“

… wer das mitsingen/nachspielen möchte: em, C und G sind die ungefähren Akkorde unserer verehrungswürdigen wie liebesbedürftigen Ballade, die gerade im Studio „k.o.-recordings“ zusammengemischt wird. Will heißen, während wir Musiker/innen nach getaner Arbeit jetzt die Milchfüßchen hochlegen und uns um neue Liedchen kümmern, wird das ganze noch durch den Mixer gehaun’, gehackselt, in den Ofen geschoben und am Ende mit Sahne auf dem Musik-nacht Sampler präsentiert – zum Anbeißen!!!
Während es studiomäßig wie am Schnürchen läuft und man in ganz Deutschland munkelt, dass Milchmädchen im nächsten Jahr eine GANZE CD raus bringen wird, mit längst von der riesigen Fangemeinde geforderten Hits wie „Das traurigste Lied“ und „Mein Engel“, tröpfeln hier gerade schon die ersten Gig-Termine für 2010 ein, ohne dass wir einen Finger gerührt haben – ja, so macht das Milchmädchenleben Spaß!
Außerdem habe ich von den Männern ein neues Gitarrenkabel geschenkt bekommen, und am Freitag proben wir.
Das waren jetzt wirklich die neusten und überraschendsten Milch-News.

Eine schöne W-Zeit wünscht: Milchmädchen Julia.

Samstag, 14. November 2009

"Die Welt hat nicht auf uns gewartet"...

... war Matzes knappe Erklärung dafür, dass sich die bekannte Band Silbermond (auf die HAT die Welt ja gewartet!) eine andere ausgesucht hat. Support-Band, meine ich, ja, für das Konzert in der Frankfurter Jahrhunderthalle. Was hat sie was wir nicht haben? Weniger Jahre auf den (bei uns inzwischen rundmusizierten) Musikerbuckeln. Nur das kann es sein. Es ist schöne Musik, aber nicht schönere! Es sind hübsche Menschen, aber nicht hübschere! Nu, ich weiss nicht, ob mich das tröstet, aber irgendwie gönn' ich den Jungs von Unbestimmt (oder Ungestimmt?!) ja auch, dass die Wahl auf sie gefallen ist. Wenn ich mit 15 auch mehr an unsere alte Schulband von der Gesamtschule am Rosenberg geglaubt hätte, dann wären wir sicher auch als Vorgruppe von Kaja Goo Goo (Jaja, die Zeiten damals!) groß rausgekommen; auch, wenn wir - wie immer - nur "I am sailing" spielen durften - aber gut!
Also, viel Spaß für alle Milchmädchen-Fans (und alle anderen!), die trotz unserer Nichtwahl im Dezember zu Silbermond strömen! Vielleicht hol ich mir auch noch ein Kärtchen, ganz ehrlich gesagt.... ;-)

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Nachtleben abgesagt

Tja...also...äh... dieses Milchmädchen-Jahr endet wie es angefangen hat: mit einer Absage vom Nachtleben. Auch milchmädchenmäßiges Bezirzen konnte den Veranstalter nicht überzeugen, diese Entscheidung noch einmal zu überdenken. Der Grund ist allerdings durchaus nachvollziehbar, nämlich das erhöhte Risiko einer zu geringen Besucherzahl. Um ausreichend Leute an einem Novembersonntag zu mobilisieren, das Haus zu verlassen, wurden für diesen Termin drei Bands gebucht. Darunter Tune Circus, aufstrebende Alternative Rocker aus Stuttgart, die trotz zahlreicher Auszeichnungen in Frankfurt vermutlich eine überschaubare Fangemeinde haben. Midas Effect hatten abgesagt und es konnte kurzfristig kein Ersatz gefunden werden, sodass die Last, für die gesamte Besucherzahl verantwortlich zu sein, auf schmalen Milchmädchen-Schultern lastete. Unsere Vorverkaufszahlen stimmten uns allerdings zuversichtlich und mit optimistischer Selbstüberzeugung hätten wir uns gerne dieser Herausforderung gestellt. Da der Veranstalter allerdings das finanzielle Risiko trägt, tragen wir mit ihm jetzt auch diese Entscheidung. Während ich hier noch tippe, wird bereits ein Ausweichtermin gesucht. Ich kann mich dann doch hoffentlich darauf verlassen, dass wir gemeinsam den Veranstaltern dieser Welt ein für alle mal klar machen, dass Milchmädchen die Bude füllt.

P.S.: Bereits verkaufte Karten werden zurück genommen, der Kaufpreis unverzinst erstattet.

Freitag, 16. Oktober 2009

Milchmädchen live im Nachtleben




Liebes Auditorium,

wir blicken auf eine aufregende Livesaison zurück. Dieser Sachverhalt führte bei uns zu dem Gefühl, dass es eigentlich nicht mehr besser werden kann. Die lange Kreativpause, erzwungen durch unsere katastrophale Urlaubsplanung, wollte uns dann noch den letzten Rest Motivation rauben. Pustekuchen, schon die ersten Proben lieferten wieder ausreichend Songideen, die es wert sind, gehört zu werden. Deswegen ist der nächste Studiotermin schon in Planung und deswegen drängt es uns auch schon wieder auf die Bühne.

Seid dabei, wenn Milchmädchen zum voraussichtlichen letzten Mal in diesem Jahr zum Tanz bittet. Ebenfalls dabei sind Tune Circus. Midas Effect haben abgesagt.

01.11.09
Nachtleben
Frankfurt/M.
Einlass: 20 Uhr
Beginn 21 Uhr


Tickets gibt´s bei uns bereits im Vorverkauf. Anruf oder E-Mail genügt, irgendwer wird dann schon liefern.

Montag, 5. Oktober 2009

Grabesstille.

Kaum ist man mal eine lächerliche Woche im Urlaub, stellt sich der Rest der Band (oder sollte ich schreiben: Welt?!) tot. Wirklich wahr, als würde man mir nicht eine Woche mit Omma, Mutti und Schwester A. auf Mallorca gönnen. Dabei wissen doch alle, dass die gesamte Insel (außer unserem Strand!!!) von Monsun, Schweinepest (oder -grippe?!) und Jürgen Drews heimgesucht wurde! Also nur kein Neid, meine lieben vier durch totale kommunikative Abwesenheit glänzenden Mitmusiker! Kriecht hervor aus Eurer mit Diplomarbeiten, Familienfeiertagen, Herbstschwermut und See-hat-geschlossen-Lähmung getarnten Lethargie! Ab ans Instrument! Oder zumindest: Ab an den PC, Mail schreiben! Blättert in Euren pseudo-überfüllten Terminkalendern, und GEBT-MIR-ANTWORT-WEGN-DEM-NÄCHSTEN-PROBETERMIN!
Danke.
Lieber Rest der Welt, es tut mir leid, Euch mit diesem öffentlichen Motivationstritt in den gemütlich gewordenen Band-Hintern behelligen zu müssen; aber vielleicht lesen meine Männer wenigstens den Blog, wenn schon nicht ihre Mails! :-) Außerdem kam auch von EUCH, ja ich meine DICH, der das hier als Fan, Freund(in), Verwandte(r), Produzent(in) oder reicher Mäzen liest, lange kein Lebenszeichen mehr in Form von Kommentar oder Mail! Nun, da mache ich mir aber natürlich nicht so große Sorgen, und interpretiere DEINE Grabesstille mal als zufriedenes Nachgenießen unseres erfolgreichen Milchmädchen-Sommers und wohlwollendes Abwarten auf die nächsten News, die sicher kommen werden. Wenn Ihr auch was tun wollt: Tragt Euch schonmal den 01.November ein, da trefft Ihr Eure Lieblingsband dann im Nachtleben in Ffm. Die Band MILCHMÄDCHEN, meine ich.
Herzlichst, Eure Julia.

Montag, 31. August 2009

Warum der letzte Auftritt der beste war


Ich weiß es nicht. Wirklich zufrieden sind wir ja sowieso nie. Irgendwas hat das überempfindliche Künstlergemüt noch immer gestört. Zu allererst möchte ich aber alle drei verantwortlichen Veranstalter dieses Wochenendes entlasten und mich bedanken. Wir wurden überall herzlich empfangen und betütelt, das haben wir auch schon anders erlebt. Für Euch spielen wir gerne jederzeit wieder. Entschuldigen möchte ich mich unbedingt bei "Misses Next Match", die unmittelbar vor uns auf der zweiten Bühne von RadioX gespielt haben. Da alle Konzerte live auf RadioX übertragen wurden, gab es zwei Bühnen. Während auf der einen gespielt wurde, wurde auf der anderen umgebaut und der Sound gecheckt. Wir haben diesen Umstand aber völlig verpeilt. Jungs, wenn Ihr das jetzt lest: Entschuldigung. Euer Sound war dermaßen amtlich, dass wir dachten, das käme vom Band und entsprechend rücksichtslos, laut und gar nicht milkladylike gestaltete sich unser Aufbau. Als kleine Wiedergutmachung schicke ich Euch ein paar Hörer:

UNBEDINGT ANHÖREN: http://www.myspace.com/missesnextmatch

Zurück zur Manöverkritik: Damit ein Auftritt von uns als zufrieden stellend angesehen wird, müssen mehrere Faktoren in einer optimalen Konstellation zueinander stehen. Das seelische und körperliche Befinden muss stabil sein, die Akustik und die Temperatur auf der Bühne müssen stimmen, das Bier muss schmecken, das Publikum muss mindestens lächeln und mitwippen, die Konzentration darf nicht durch Nebelmaschinen oder einsetzenden Platzregen gestört werden, es dürfen keine lauthals Gitarrensoli einfordernde Halbstarken vor der Bühne stehen, der Parkplatz darf nicht zu weit vom Auftrittsort entfernt sein,...
Es scheint offensichtlich, dass es den perfekten Auftritt nicht geben kann. Auf der Jügesheimer Musiknacht waren allerdings die meisten der Bedingungen erfüllt, sodass wir uns auf der Bühne einfach sauwohl gefühlt haben. Dieses Gefühl hat sich auch auf die Musik übertragen. Zum Glück, denn jetzt können wir uns mit einem selbstzufriedenen Grinsen in die Kreativpause verabschieden, um beim nächsten Mal noch besser zu sein.