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Donnerstag, 13. Mai 2010

Kellerkinder am Mittwoch und SACHEN auf der Homepage.

MILCHMÄDCHEN haben gestern gefühlte 5 Stunden im Probekeller verbracht.
Hermetisch abgeriegelt von der Außenwelt ist es uns gelungen, an zwei Ideen weiter zu tüfteln. Zwischendrin vor Müdigkeit, Hunger und dem Gefühl, es passt alles nicht, am Rande des Nervenzusammenbruchs (siehe Video). Aber am Ende, die letzten 10 Minuten, hat's gekracht, und der letzte Woche frisch in meiner Küche geschlüpfte SONNTAG-Song ist weitergediehen. (Die Unpluggedküchenversion ist immer noch hier zu hören:http://www.facebook.com/pages/Milchmadchen/85322329743?ref=ts ).

Und die gute Nachricht ganz zum Schluss - Christian, Milchmädchens Homepage-Administrator der Herzen, hat die Studioversion von SACHEN auf die Song-Seite gestellt! Horcht mal rein und schmelzt dahin: http://www.milchmaedchen.eu/Songs.html
Nach dieser Info konnten die Milchmädchen zufrieden in die Stammkneipe schlendern und sich frohen Mutes in den Vatertag trinken. Ohne einen einzigen Vater dabei zu haben.



Mittwoch, 16. Juli 2008

Das Ende vom Lied...

Probe am Sonntag letzte Woche: Spontan kamen alle Milchmädchen zusammen, um ein neues melodiöses Wunder namens „Sachen“ entstehen zu lassen...anfangs flutschte es so richtig, nach 2 Stunden Refrainfeilen war dann aber auch alle Luft raus – der harte Kern begab sich fachsimpelnderweise in die nahgelegene Stammkneipe zum Afterwork-Nacho- und Krombacher-Einverleiben.

Weniger friedvoll endete die am nächsten Tag folgende Montagsprobe: man widmete sich zwar NOCH erfolgreicher als tags zuvor der Entstehung eines weiteren unbezwingbaren Hitparadenstürmers;
Am Ende vom Lied (quasi beim Einpacken) jedoch entgleiste die sonst so kuschlige Feierabendstimmung und der Proberaum (zumindest die Luft zwischen Julia und drei nichtgenanntwerdenwollenden Gegenspielern) brannte und schlug Funken. Einzig Andreas blieb vom wortgewaltigen Rachefeldzug der Sängerin verschont, die wegen ungebührlichen Verhaltens und nicht adäquatem O-Tons seitens zweier Saitenmusiker rot sah und am Ende wutschnaubend ins Auto sprang. Und dies aller gutgemeinten Vermittlungsversuche eines bekannten (und sonst so beliebten ;-) Keyboarders (der irgendwie aber auch parteiisch wirkte) zum Trotz.

Das dicke Ende vom Lied: die nichtgenanntwerdenwollende Sängerin lernte an jenem Abend folgendes:
1. man kann durchaus mit 70 km/h durch Rodgau Richtung Landstraße fahren, ohne geblitzt zu werden.
2. Jeder noch so detailverliebt inszenierte Gefühlsausbruch samt Türknallen und lautem Fluchen verliert in dem Moment an Glaubwürdigkeit, wenn man –noch keine 2 Minuten im Auto – jedem Bandmitglied eine „ich hab Dich lieb“- und „Es tut mir leid“-Nachricht zukommen lässt.

Und natürlich hat sie schlaflose Nächte, weil sich nur einer der Herren daraufhin gemeldet hat – mit einer sms, die besagte, die Sängerin wäre so süß, wenn sie wütend ist. Damit war natürlich der nächste Ausraster eingeleitet!
AAAAARRRRRGGGGGHHHH!

Mittwoch, 2. April 2008

Goldener März

Liebe Leserin, lieber Leser: Da ich über keine so effiziente (geistige) Kondition verfüge wie der gute Matthias, musste ich nach diesem ereignisreichen MM-Monat innerlich erstmal Luftholen, und melde mich hiermit zurück! Wir hatten zwar 2008 als DAS MM-Jahr unserer (auf Hochtouren) laufenden Karriere angedacht. Daß es aber noch vor dem Frühjahr derart fulminant aus den Startlöchern rausexplodieren und gar uns selbst überholen würde, hat uns dann doch mehr als überrascht! 3 Gigs innerhalb von nur einem Monat sind wir ja (als Milchmädchen zumindest) überhaupt nicht gewohnt! Und dann diese "Gig-Hürden-für-Fortgeschrittene": Ein Gig für 25 Minuten; einer für 40 und einer sooo laaang wiiie geeeeht(=15 Songs). Alles immer wieder eine hocherfreut angenommene Herausforderung. Und im vorhinein bedurfte es auch noch eines Höchsteinsatzes meines ausgefeilten und durch meinen Job hochspezialisierten Sortiments an Engelszungen, um überhaupt alle 3 Gigs durchzusetzen bei den Herrn'! Dieser persönliche Erfolg (harhar!!!) wiederum beschehrte uns einen Höchstaufwand an Probeterminen, um aus der hintersten Hirnecke noch neue Liedchen-Ideen hervorzukramen (die tatsächlich kamen!). Und dies nun wieder initiierte den Verlust einiger Millionen Nerven, wenn wir - wie meistens - über besagte Ideen nicht alle einer Meinung waren!
Ich als ausgesprochene Zahlen-Freundin ("Gräfin Zahl"!) habe gestern mal Bilanz gezogen, und die folgenden Werte sind die Summen (hä?!) aus allen März-Aktivitäten für die 3 Supergigs-mit-Superpublikum:
1. Himmel und Hölle im Proberaum (in Stunden): 28,5! (Christian kam einmal 40 min später, wird ALLEN abgezogen)
2. Prosecco vor dem Gig (in Dosen/Piccolo): 9! (Für die Jungs 1,5 / Für Julia 7,5) .
3. Nervosität/Lampenfieber (in Stunden): 12,5!
(Die Jungs 15min vorher) / Julia: 11,5 Std. gepaart mit Herzrasen und der alles in Frage stellenden Frage: "Warum mache ich das nur?!")
4. Fans! Unendlich Tolle, die ich hier gar nicht alle aufführen kann! Unter vielen weiteren süßen Leuten, die uns immer wieder sehn/hörn' wollen, und die wir immer wieder sehr gern bei uns sehn, waren auch da:
- Fans der 1. Stunde aus Rodgau, Offenbach etc.,
- "uralte" Hofheimer Mit-Abi-Leutchen, süß von Euch!
- die Schweizer
- viele andere mit-Julia-Wintersportelnde
- Families (immer wieder irgendwer, meine lieben Patchworker ;-)
- beste Freundinnen (still alive ;-)
- nach-der-Probe-im-Sowiso-mit-am-Tisch-Sitzende (Rodgau)
- Flugbegleiter/innen (und-die-es-werden-werden)
- Kolleschn/innen jeder Facon
- mitgefangen-mitgehangene Fans von 2007-Gigs ;-) you're so troy!
... und alle andern! Süß wart Ihr und Spass hats gemacht, und nach dem Gig ist vor dem Gig!
Fühlt Euch gedrückt & geherzt und seid sicher: Milchmädchen sind für Euch da!

Freitag, 29. Februar 2008

Orkan-Tief im Proberaum

Und hier der aktuelle (Stimmungs-)Wetterbericht aus dem Proberaum:
Nachdem wir uns seit einer Woche alle 2 Tage im Keller zusammengerottet haben, hat der Reibungswert der negativ geladenen Teilchen am gestrigen Abend vorläufig den höchst unzulässigen Höchstwert erreicht! Es kann ja auch nicht immer gutgehn, wenn sich 5 grund- unterschiedliche Humanoiden (Zitat: Joey Goebel aus „Freaks“, danke) nach 8 – 10 Stunden mürbemachendem Joballtag mehr oder weniger freiwillig auf 12qm begeben, um das Bühnenprogramm der diesjährigen Milchmädchen-Tournee einzustudieren.
Mit dem heeren Vorsatz, das Programm sinkkastenreif lockerflockig von vorn bis hinten durchzuspielen, wurde um 20.15 Ortszeit losgelegt, um dann ab dem 2. gespielten Song nach jedem Lied anzuhalten und eine RTL2- talkshow-taugliche Diskussionsrunde nach der anderen zu initiieren.
Folgende Themen fanden hier Platz :
- das Tempo (themenverantwortlich: Die Raser Armin&Julia gegen den Rest der Welt)
- die an diesem Abend fehlende spielerische Genauigkeit (themenverantwortlich:Matthias)
- ein plötzlicher, übermächtiger kreativer Einfall, der sofort & hier & jetzt angebracht werden muss (themenverantwortlich:Patriarch Christian)
- die mangelnde Geschwindigkeit der Mitspieler/innen auf der Bühne, wenn Instrumente gewechselt werden müssen (themenverantwortlich:Andreas, allerdings hatte sich der angesprochene Vorfall bereits 2006 ereignet)

... und schließlich, ob der soeben gespielte Song überhaupt an der richtigen Stelle ins
Programm einsortiert wurde (alle).

Lediglich die 3 letzten Lieder konnten ohne Unterbrechung durchgespielt werden, und erst danach herrschte wieder allgemeine Lächelbereitschaft und Wir-mögen-uns-doch-Stimmung.
Das ist ja immer das Schöne: So ein Frustrationsgewitter im Proberaum bewirkt Wunder, und das größte davon ist, dass sich alle wieder auf die nächste Probe freuen. Ich mich auch!