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Freitag, 12. August 2011

Dieser Sommer: KEIN Arschloch!




Dieser Sommer, der ja auf Facebook rigide umgetauft wurde in „Arschloch“ ("Die neuen 4 Jahreszeiten: Frühling, Arschloch, Herbst & Winter“) hatte es in sich. Und zwar so, dass wir streckenweise unsere fünf Milchmündchen ungläubig aufgesperrt haben. Vor Begeisterung! Wegen allem, was passiert ist. Er war nämlich gar kein „Arschloch“, der Sommer, sondern hat Milchmädchen einiges an tollen Erfahrungen, Events und Überraschungen geboten, nämlich:




1. Videodreh zu „Angelina“ mit der besten, professionellsten und lustigsten Filmcrew in Köln!




2. Erster Kontakt mit dem diesjährigen Gig-Dauerwetter auf dem Grüneburgwegfest:


Trotz Platzregen „de luxe“ harren so begeistert wie gewiefte Fans im Outdoordress vor der Rundschaubühne aus!




3. Rocken wo der A380 drüberrollt:


Gig-Afrage für’s FRAPORT-Happy-Landings-Wochenende! Klar, machen wir doch GERNE! 2 Tage Milchmädchen auf der FFH-Bühne mitten auf der neuen Runway!




4. Frankfurt glänzt durch eine tolle WM-Fanmeile!


Und Milchmädchen glänzt – regennass – mit, und zwar auf der REGENbogenbühne!




5. Überlebenstraining auf dem Münchner CSD:


Kurz vor Milchmädchen werden Bühne samt Marienplatz wegen einer Hurricane-Warnung gesperrt. Mit einer Stunde Verspätung legt Milchmädchen los, und in rasender Geschwindigkeit füllt sich der tropfnasse Platz wieder mit Leben! Tropfnass war leider auch die Bühne, so dass nach „Angelina“ ein gediegener Stromausfall unseren Schlagzeuger zu einem minutenlangen DrumSolo zwang. :-)





6. „Mut ist gut!“


Milchmädchen folgt dem Ruf aus Bensheim zu dem liebevoll inszenierten Festival „Bergstraße zeigt Courage“ und spielt für die SEHR gute Sache – Zivilcourage!!!




7. Das Gig-Marathon-Wochenende im Ende Juli...


…beginnt mit der Interview-Anfrage der Frankfurter Rundschau an die Sängerin: „Halbe Seite der CSD-Sonderausgabe gefällig?“ Julia: „Hmm…na gut.“ ;-) HA! Es läuft!



- freitags: Der erste Gig im Sonnenschein: Was ne Stimmung auf der Konsti!


- samstags: Leicht verkatert bei gefühlten Minustemperaturen ab nach “Buddästadt“!


- sonntags: Stuttgart ohne Regen – juhee! Gut aber SEHR kurz, der Gig!



8. Einladung zu TV-Dreh


Am 01.10. ist Milchmädchen zum Dreh der Sendung „Die wunderbare Welt des Herrn Ebert“ eingeladen – und spielt live und in dessen Wohnzimmer. Zu sehen dann (zumindest im Hessenland): Auf RHEIN-MAIN-TV! Sendetermin-Vorwarnung kommt!




9. Zehn Zentimeter Wasser auf der Autobahn...


…in Richtung Frielendorfer Klosterparkfestival können uns nicht stoppen. Wir wolln’ spielen, trotz Tornado über Frielendorf! Toll war: Riesenlagerfeuer, trotz Stürmchen viele so nette Menschen, ein klasse Zeitungsartikel – wir müssen öfter raus aufs Land.



10. Der TV-Sender 3sat will in der Sendung „Kulturzeit“ als Abspann das Angelina-Video zeigen. Die o.g. begnadete Filmcrew raste daraufhin sofort ins Schneidestudio um alles zu arrangieren. Danke nach Kölle! Sendetermin-Vorwarnung folgt!




11. Itunes, Amazon usw. welcomes Milchmädchen:


Ab dem 22.08. sind drei Songs von uns im Internet zu kaufen! Boah! Kein Entkommen mehr!




12. Zum ersten mal: PLAYBACK-SHOW mit Milchmädchen!


Wegen zu kurzer Umbauzeiten auf der so wunderbaren CSD-Gala in Mannheim galt für Schlagzeuger und Gitarristen: „Wir müssen leider draußen bleiben“. Also: Bass und Keyboard ohne Kabel, dafür echter Gesang von Matze und Julia, und zwischen den Songs tosender Beifall aus dem Zuschauersaal! Monnem’, wir kommen wiidda! Aber zu fünft UND angestöpselt!




13. Inzwischen ham' wir auf Youtube-Video über 3100 Klicks, in Facebook sprießen die GEFÄLLT MIR's, und sonnige LiveGigs stehen uns noch bevor: siehe TERMINE auf www.milchmaedchen.eu.




Rückblickend auf diesen Sommer und kurz vor Ende der Tournee, sind wir: glücklich, platt, begeistert, ein büschn müd’, hingerissen, gerührt und einfach nur VERDAMMT DANKBAR dafür, was das „Arschloch“ (trotz schlechten Wetters) für uns bereit gehalten hat. Er war also gar kein Arschloch, der Sommer, auch, wenn auf und vor der Bühne natürlich schon mal gebibbert wurde. Sonne kann jeder!


Donnerstag, 30. Juni 2011

Keine Zeit zum Verschnaufen!

Nachdem die erste Milchmädchen-Live-Welle 2011 über Frankfurt zusammengeschlagen ist (Grüneburgwegfest, Fraport Happy Landings, Fanmeile Fußballgärten am Main) und für die nächsten Tage erstmal sanft ausrollt, hetzen wir weiter auf der "To do"-Liste nach unten:
Nächste Woche Gesangsprobe für die zweiten Stimmen von "Kann das Liebe sein?" sowie der Studiotermin, um sie sodann in Aschaffenburg für immer auf mp3 zu bannen.
Am Ende der gleichen Woche Kofferpacken für München. Dort darf die Sängerin am Samstagabend mit dem Chefmoderator von der CSD-Bühne aus moderieren, und einen Abend später mit der Band als Support von Klee selbst zum Tanz aufspielen. Zwischendurch und gleichzeitig werden Newsletteranfragen und sogar schon Gig-Anfragen für 2012 beantwortet, außerdem tut sich noch was mit einer weiteren Radiosendung, und so langsam denkt man ernsthaft über Autogrammkarten nach. Wenn man nur eine coole Unterschrift bei sich hätte!
Apropos Radio, wer unser Interview bei Radio Energy Rhein-Main im Juni verpasst hat, hier hat es der liebe Bertin, Moderator der Herzen, hingestellt:

http://www.energy.de/rhein-main/on-air/energy-bandnewcomer/lesen/article/energy-rhein-main-bandnewcomer-19-juni-2011/



Die (fast) aktuellen Milchmädchen-Termine tummeln sich hier: (Bad Sodener Sommernachtsfest und Mitarbeiterfest LFT müssen noch drauf, aber sonst...)



http://www.milchmaedchen.eu/Termine.html



Was ein Sommer!!!

Mittwoch, 27. April 2011

Rasender Milchmädchen-Orkan

Gerade überschlagen sich die Ereignisse. Nach einem (nach außen hin) ausgedehnten MM-Winterschlaf (mit dem Ergebnis von einigen neuen Hits) wissen wir jetzt gerade nicht mehr, wo uns der Kopf steht!


Nur mal, damit Ihr Lieben auf dem neusten Stand seid:



Zwischen zig Studio-Terminen (4 Sahnestückchen sind im Aufnahmeprozess), Konferenz-Emails und -Telefonaten (mit Regisseurin, Schauspielerinnen, Visagistinnen und Bandmitgliedern)wegen dem bevorstehenden Videodreh (!!!) in Köln , gemeinsamen Shopping-Events wegen desselben & der diesjährigen Sommer-Tournee-Ausstattung, mehrstündigen Entscheidungsfindungen wegen eines Benefiz-Gigs mit nur der Hälfte der Band und evtl. Halb-Playback auf der CSD-Gala in Monnem’ (*Mannheim), und Probetermin-Findungen zum Zwecke des Absolvierens der herannahenden Live-Saison bleibt gerade kein Raum mehr zum Meckern. Nicht mal zum Luftholen. Bestens!!! Es ist ein Wahnsinn, was sich hier gerade auftut und anbietet! Zwischendrin dreht eine Medienstudentin einen geilen Frankfurt-Film und unterlegt das ganze mit einem unserer Songs, weitere Live-Anfragen kommen rein und ein Klamotten-Label interessiert sich für uns als Bühnen-Models.


Noch Fragen?


Montag, 7. März 2011

"Und, was macht die Musik?"

Nichts ahnend und deshalb vorerst bester Laune stehe ich mit einem alkoholischen Getränk in der Hand auf dem Balkon. Nette Party, nette Leute. Dazwischen ein paar Uralt-Bekannte, lange nicht gesehn’. Mit Absicht. Und genau so ein Problem schlendert mit Bierfläschchen in der Faust auf mich zu.

Wohlwollendes Grinsen, der Kehlkopf drückt den vorangegangenen Schluck Bier mühevoll runter, damit rechtzeitig zum SmallTalk die Bahn frei ist. Sodann öffnet sich der Mund in bester Absicht, und in dem Moment, in dem Luft geholt wird, widerstehe ich dem Reflex, davonzurennen: „Hey Julia! Na, was macht die Musik?“. Zu spät für die Flucht. Es ist raus. Allenfalls bleibt die Wahl zwischen sich sich vom Balkon stürzen und antworten. Ich entscheide mich fürs zweite und es kommt ein mehr- oder wenig minütiger Zwischenbericht über Milchmädchens Befinden aus meinem Mund. Und in der Zeit übrigens kein Bier mehr rein. Denn ich muss ja sprechen. Derweil nickt mein Gegenüber ab und an mäßig interessiert, während er sich auf sein Bierchen konzentriert. Und ich rede & rede. Und zwar mich um Kopf und Kragen. Denn so aufregend läufts grad nicht „mit der Musik“. Mit „Nun, wir haben den Bundesvision Songcontest gewonnen“; „… der Manager von Madonna reißt sich um uns“ oder „… die läuft im Radio auf & ab, wir haben alle unsre Jobs gekündigt und spielen nur just for fun in der Silvesternacht einmal am Times Square und hängen ansonsten auf Barbados rum“ konnte ich bisher leider nicht kontern.

Kurz um, die veralteten Floskeln „Na, schönes Wetter heute!“ oder das vorwitzig aus der Hüfte geschossene „How is life?“, dicht gefolgt vom Nervtöter des Jahrtausends „…long time no see“ sind ersetzt. In meinem Fall: leider. Denn wenn nix mehr geht, und jemand sich ansatzweise dunkelst mit Hilfe seiner letzten nicht weg gesoffenen Gehirnzellen zu erinnern glaubt, mich jemals mit einer Gitarre in der Hand gesehn zu haben - der Spruch zieht immer! Und zwar dann, wenn einem nichts anderes einfällt. Warum geht der nicht einfach grinsend und zuprostend vorbei, anstatt mich mich in den GuteLaune-Ruin zu treiben, weil wir zZt im Proberaum dahinsiechen und an den aufzunehmenden Songs rumbasteln?! (Der letzte Satz war übrigens für die, die es wirklich interessiert, was denn die Musik macht)

Und im Sommer wird wieder gespielt. Und dann frag' ich hinterher: "Na, wie war ich?". Ähnlich abgedroschen, aber genauso gut gemeint. ;-)

Donnerstag, 12. August 2010

What time is it in the world? - Showtime!


U2 in Frankfurt, und ich war dabei. Unverhofft kommt oft, denn die Karte dafür hatte ich nicht gekauft, sie ist mir drei Stunden vor Konzertbeginn aufgrund eines Krankheitsfalls in meiner Familie einfach zugeflogen (Julia, Du hast was gut bei mir). Eigentlich mag ich solche Großveranstaltungen nicht. Zu lange stehen, zu viele Menschen, Bühne zu weit weg, trotzdem zu laut, aber für U2 sollte sich die Überwindung lohnen. Da saß ich also ein paar Stunden später in sicherer Entfernung auf der Tribüne und habe beobachtet, was mit einer ordentlichen Fanbase und entsprechender finanzieller Austattung im Konzertbereich inzwischen möglich ist. Mal ehrlich, mit dieser Bühne hätte auch Milchmädchen die Massen begeistert. Jetzt haben wir inzwischen ja auch schon auf Bühnen gespielt, von denen wir bis dato nur geträumt hatten, aber das hier sprengte völlig den Rahmen des Vorstellbaren. Ich konnte mich nur mit echter Willensanstrengung auf meinem Stuhl halten und hatte beinahe Pipi in den Augen: Das ist mir das letzte mal auf einem Schulausflug nach Bad Segeberg passiert, als der leibhaftige Winnetou vor mir stand. Jetzt ist es passiert: das will ich auch! Das muss doch möglich sein. Nachdem wir in Frankfurt inzwischen doch jede Bühne bespielt haben und uns unsere diesjährige Tour bis nach Köln und Berlin gebracht hat, ist es in doch nur noch ein kleiner Schritt in die Commerzbank-Arena. Was unterscheidet uns denn bitte großartig von U2? Eine geile Brille habe ich auch und The Edge hat doch seine Bühnen-Performance bei unserem Bassisten abgeschaut. Möglicherweise liegt es an der Anzahl der Hits, denn davon haben sie zugegebenermaßen etwas mehr als wir. Aber wir arbeiten hart daran und im Vergleich zu U2 sind wir ja noch jung!

Freitag, 18. Juni 2010

Milchmädchen sind Berliner


Gerade rollt es. Und zwar so richtig. Und zwar in alle Richtungen raus aus Frankfurt. Ob Köln oder Berlin - die Milchmädchen-Tournee 2010 ist ein Fest der Sinne! Freundschaften werden verlängert, das Zusammengehörigkeitsgefühl wächst, Star-Allüren haben immer mehr Berechtigung - schließlich waren wir GRANDIOS; Emotionen kochen hoch - z.B.die von mir bei dem Erhalt des zu kleinen Mietbusses durch Europcar, die versichert hatten, am Flughafen Ffm könne man GARANTIERT die "LongVersion" des Sprinters abholen - und ich stand vor einem gefühlten Smart. Macht nix, weder ein Bandmitglied, noch eine Reise- oder gar Lebenspartnerin, und auch kein Instrument musste zurückbleiben! Das Hotel war klasse, die Aufregung vorm Gig auch, als wir versuchten, wie jedes Jahr ein Bild zusammen mit Herrn Wowereit zu ergattern, der uns dieses Jahr schlichtweg nicht erkannt hat! Vielleicht lag es auch an Christians "Guckt mal, da ist ja wieder dieser lustige Fan vom letzten Jahr!", als er an uns vorbei eilte. Schade, ich hatte es meiner Oma so versprochen.Der Auftritt war legendär, der Laufsteg stand mir ebenfalls gut, genauso wie den Männern die pinken und rosanen Hemden - alles aus einem Guss, irgendwie!Das Stadtfest war auch schön, leider gab es an einem Stand mehr Sekt mit Melone für mich, als ich vertragen konnte. Alles in allem ein herrlicher Ausflug, und am 02.Juli machen wir das alles ganz genau so in KÖLN auf dem Christopher Street Day, da sind Milchmädchen nämlich Headliner!! 21.00 auf der großen Bühne am Heumarkt! Sei-da-bei!

Milchmädchen Julia

Dienstag, 18. Mai 2010

Donnerstag, 8. April 2010

Montag, 8. März 2010

Milchmädchen live im Nachtleben



Es ist endlich soweit. Der lang ersehnte Nachtleben-Termin wird nachgeholt. Um dem Veranstalter diesmal schlaflose Nächte zu ersparen, weisen wir nachdrücklich auf den Vorverkauf hin. Tickets sind ab sofort bei uns erhältlich. Anruf oder E-Mail genügt, die Lieferung erfolgt nach Möglichkeit wie immer höchstpersönlich.

21.03.10
Nachtleben
Frankfurt/M.
Einlass: 20 Uhr
Beginn 21 Uhr

Freitag, 26. Februar 2010

„Ich will ehrlich sein…“

... mit diesem Satz eröffnete eine reizende Anruferin gestern das Telefonat, in dem es um eine Giganfrage (Milchmädchen meets Hofheim?!) ging. Mir stockte zeitnah der Atem – würde es eine Bühne von 2,5qm sein? Sollten wir für den Auftritt bezahlen? Sollte uns einer der beliebten Bühnenslots von 8.30 – 9.15 morgens winken? Nein, die herrlich organisierte (und fußballinteressierte) Sommerschein-Organisateurin eröffnete mir lediglich, dass am gleichen Tag ein WM-Viertelfinalspiel geplant sei. Ihre Vermutung, dass Hofheim (wie alle anderen Städte vermutlich auch) – in eine kollektive TV-Hysterie verfallen würde, wenn die deutsche Elf noch im geschehen wäre, konnte ich natürlich nur teilen. Also verblieben wir so, dass ich meine vier Mit-Milchmädchen abklappern sollte, ob sie das Risiko in kauf nehmen würden, vor einem leergefegten Platz zu musizieren. Geschlossene Meinung ist nun, 8 Stunden nach der Umfrage: Ja. Wir wollen. Allerdings wären wir selbst über einen Fernseher ab 32zoll in Bühnennähe hoch erfreut.
Also, liebste Mel, jetzt brauchen wir nur noch den Termin!

(PS Foto oben: Kreisstadtsommer, falls Deutschland NICHT spielt)

Mittwoch, 10. Februar 2010

Samstag, 14. November 2009

"Die Welt hat nicht auf uns gewartet"...

... war Matzes knappe Erklärung dafür, dass sich die bekannte Band Silbermond (auf die HAT die Welt ja gewartet!) eine andere ausgesucht hat. Support-Band, meine ich, ja, für das Konzert in der Frankfurter Jahrhunderthalle. Was hat sie was wir nicht haben? Weniger Jahre auf den (bei uns inzwischen rundmusizierten) Musikerbuckeln. Nur das kann es sein. Es ist schöne Musik, aber nicht schönere! Es sind hübsche Menschen, aber nicht hübschere! Nu, ich weiss nicht, ob mich das tröstet, aber irgendwie gönn' ich den Jungs von Unbestimmt (oder Ungestimmt?!) ja auch, dass die Wahl auf sie gefallen ist. Wenn ich mit 15 auch mehr an unsere alte Schulband von der Gesamtschule am Rosenberg geglaubt hätte, dann wären wir sicher auch als Vorgruppe von Kaja Goo Goo (Jaja, die Zeiten damals!) groß rausgekommen; auch, wenn wir - wie immer - nur "I am sailing" spielen durften - aber gut!
Also, viel Spaß für alle Milchmädchen-Fans (und alle anderen!), die trotz unserer Nichtwahl im Dezember zu Silbermond strömen! Vielleicht hol ich mir auch noch ein Kärtchen, ganz ehrlich gesagt.... ;-)

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Nachtleben abgesagt

Tja...also...äh... dieses Milchmädchen-Jahr endet wie es angefangen hat: mit einer Absage vom Nachtleben. Auch milchmädchenmäßiges Bezirzen konnte den Veranstalter nicht überzeugen, diese Entscheidung noch einmal zu überdenken. Der Grund ist allerdings durchaus nachvollziehbar, nämlich das erhöhte Risiko einer zu geringen Besucherzahl. Um ausreichend Leute an einem Novembersonntag zu mobilisieren, das Haus zu verlassen, wurden für diesen Termin drei Bands gebucht. Darunter Tune Circus, aufstrebende Alternative Rocker aus Stuttgart, die trotz zahlreicher Auszeichnungen in Frankfurt vermutlich eine überschaubare Fangemeinde haben. Midas Effect hatten abgesagt und es konnte kurzfristig kein Ersatz gefunden werden, sodass die Last, für die gesamte Besucherzahl verantwortlich zu sein, auf schmalen Milchmädchen-Schultern lastete. Unsere Vorverkaufszahlen stimmten uns allerdings zuversichtlich und mit optimistischer Selbstüberzeugung hätten wir uns gerne dieser Herausforderung gestellt. Da der Veranstalter allerdings das finanzielle Risiko trägt, tragen wir mit ihm jetzt auch diese Entscheidung. Während ich hier noch tippe, wird bereits ein Ausweichtermin gesucht. Ich kann mich dann doch hoffentlich darauf verlassen, dass wir gemeinsam den Veranstaltern dieser Welt ein für alle mal klar machen, dass Milchmädchen die Bude füllt.

P.S.: Bereits verkaufte Karten werden zurück genommen, der Kaufpreis unverzinst erstattet.

Freitag, 16. Oktober 2009

Milchmädchen live im Nachtleben




Liebes Auditorium,

wir blicken auf eine aufregende Livesaison zurück. Dieser Sachverhalt führte bei uns zu dem Gefühl, dass es eigentlich nicht mehr besser werden kann. Die lange Kreativpause, erzwungen durch unsere katastrophale Urlaubsplanung, wollte uns dann noch den letzten Rest Motivation rauben. Pustekuchen, schon die ersten Proben lieferten wieder ausreichend Songideen, die es wert sind, gehört zu werden. Deswegen ist der nächste Studiotermin schon in Planung und deswegen drängt es uns auch schon wieder auf die Bühne.

Seid dabei, wenn Milchmädchen zum voraussichtlichen letzten Mal in diesem Jahr zum Tanz bittet. Ebenfalls dabei sind Tune Circus. Midas Effect haben abgesagt.

01.11.09
Nachtleben
Frankfurt/M.
Einlass: 20 Uhr
Beginn 21 Uhr


Tickets gibt´s bei uns bereits im Vorverkauf. Anruf oder E-Mail genügt, irgendwer wird dann schon liefern.

Montag, 5. Oktober 2009

Grabesstille.

Kaum ist man mal eine lächerliche Woche im Urlaub, stellt sich der Rest der Band (oder sollte ich schreiben: Welt?!) tot. Wirklich wahr, als würde man mir nicht eine Woche mit Omma, Mutti und Schwester A. auf Mallorca gönnen. Dabei wissen doch alle, dass die gesamte Insel (außer unserem Strand!!!) von Monsun, Schweinepest (oder -grippe?!) und Jürgen Drews heimgesucht wurde! Also nur kein Neid, meine lieben vier durch totale kommunikative Abwesenheit glänzenden Mitmusiker! Kriecht hervor aus Eurer mit Diplomarbeiten, Familienfeiertagen, Herbstschwermut und See-hat-geschlossen-Lähmung getarnten Lethargie! Ab ans Instrument! Oder zumindest: Ab an den PC, Mail schreiben! Blättert in Euren pseudo-überfüllten Terminkalendern, und GEBT-MIR-ANTWORT-WEGN-DEM-NÄCHSTEN-PROBETERMIN!
Danke.
Lieber Rest der Welt, es tut mir leid, Euch mit diesem öffentlichen Motivationstritt in den gemütlich gewordenen Band-Hintern behelligen zu müssen; aber vielleicht lesen meine Männer wenigstens den Blog, wenn schon nicht ihre Mails! :-) Außerdem kam auch von EUCH, ja ich meine DICH, der das hier als Fan, Freund(in), Verwandte(r), Produzent(in) oder reicher Mäzen liest, lange kein Lebenszeichen mehr in Form von Kommentar oder Mail! Nun, da mache ich mir aber natürlich nicht so große Sorgen, und interpretiere DEINE Grabesstille mal als zufriedenes Nachgenießen unseres erfolgreichen Milchmädchen-Sommers und wohlwollendes Abwarten auf die nächsten News, die sicher kommen werden. Wenn Ihr auch was tun wollt: Tragt Euch schonmal den 01.November ein, da trefft Ihr Eure Lieblingsband dann im Nachtleben in Ffm. Die Band MILCHMÄDCHEN, meine ich.
Herzlichst, Eure Julia.

Montag, 31. August 2009

Warum der letzte Auftritt der beste war


Ich weiß es nicht. Wirklich zufrieden sind wir ja sowieso nie. Irgendwas hat das überempfindliche Künstlergemüt noch immer gestört. Zu allererst möchte ich aber alle drei verantwortlichen Veranstalter dieses Wochenendes entlasten und mich bedanken. Wir wurden überall herzlich empfangen und betütelt, das haben wir auch schon anders erlebt. Für Euch spielen wir gerne jederzeit wieder. Entschuldigen möchte ich mich unbedingt bei "Misses Next Match", die unmittelbar vor uns auf der zweiten Bühne von RadioX gespielt haben. Da alle Konzerte live auf RadioX übertragen wurden, gab es zwei Bühnen. Während auf der einen gespielt wurde, wurde auf der anderen umgebaut und der Sound gecheckt. Wir haben diesen Umstand aber völlig verpeilt. Jungs, wenn Ihr das jetzt lest: Entschuldigung. Euer Sound war dermaßen amtlich, dass wir dachten, das käme vom Band und entsprechend rücksichtslos, laut und gar nicht milkladylike gestaltete sich unser Aufbau. Als kleine Wiedergutmachung schicke ich Euch ein paar Hörer:

UNBEDINGT ANHÖREN: http://www.myspace.com/missesnextmatch

Zurück zur Manöverkritik: Damit ein Auftritt von uns als zufrieden stellend angesehen wird, müssen mehrere Faktoren in einer optimalen Konstellation zueinander stehen. Das seelische und körperliche Befinden muss stabil sein, die Akustik und die Temperatur auf der Bühne müssen stimmen, das Bier muss schmecken, das Publikum muss mindestens lächeln und mitwippen, die Konzentration darf nicht durch Nebelmaschinen oder einsetzenden Platzregen gestört werden, es dürfen keine lauthals Gitarrensoli einfordernde Halbstarken vor der Bühne stehen, der Parkplatz darf nicht zu weit vom Auftrittsort entfernt sein,...
Es scheint offensichtlich, dass es den perfekten Auftritt nicht geben kann. Auf der Jügesheimer Musiknacht waren allerdings die meisten der Bedingungen erfüllt, sodass wir uns auf der Bühne einfach sauwohl gefühlt haben. Dieses Gefühl hat sich auch auf die Musik übertragen. Zum Glück, denn jetzt können wir uns mit einem selbstzufriedenen Grinsen in die Kreativpause verabschieden, um beim nächsten Mal noch besser zu sein.

Montag, 20. Juli 2009

Donnerwetter nochmal!



Kann man dem Anbieter des deutschen Sommers eigentlich die Lizenz entziehen? Es muss doch alternative Lieferanten geben. Ich bin jedenfalls mit dem Service dieses Dienstleisters äußerst unzufrieden. Es kann doch nicht sein, dass Sonnenschein nur dann geliefert wird, wenn er gerade mal nicht gebraucht wird, z.B. Montag morgens nach einem verregneten Wochenende, oder genau dann, wenn wir uns zur Probe in unseren vom Tageslicht abgeschirmten Kriechkeller zurückziehen. Als sei das nicht schon schlimm genug, bemüht man sich anscheinend da oben um den Titel des kundenunfreundlichsten Unternehmens überhaupt und liefert anstelle von Sonne wie bestellt einfach mal Regen, und zwar pünktlich zu den ersten Takten unseres Open Air Auftritts auf dem CSD in Frankfurt. Was dann kam, sah von der Bühne aus, als starteten gleich mehrere Polonäsen gleichzeitig. Der anfänglichen Begeisterung folgte abrupte Ernüchterung: Diese Menschen sind auf der Flucht. Vor uns? Sind wir nicht gestraft genug, dass wir überhaupt wissen, wie eine Polonäse von oben aussieht? Einzig den Sympathie erzeugenden Eigenschaften unserer Songs war es zu verdanken, dass sich der Platz vor der Bühne nicht vollends leerte... also... den Songs und den mitgebrachten Regenschirmen. Wir hatten jedoch Glück im Unglück: Beides war in ausreichender Menge vorhanden, sodass immer noch von einem Fest der Freude gesprochen werden konnte.

Blendet man das schlechte Wetter in dieser halben Stunden mal aus, dann war dieser Tag eigentlich gar nicht so verkehrt. Die Organisatoren des CSD gaben ihr Bestes, uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Und so kamen wir in den Genuss eines Caterings, das keine Wünsche offen ließ, in einem mit Palmen dekorierten Backstagebereich, wo uns fleißige Helferlein unsere Instrumente schleppten und zur Entspannung ein Masseur zur Verfügung stand. Naja, und just als wir die überdachte Bühne räumen mussten, schien dann ja auch endlich wieder die Sonne.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Sis is it!!!

Während die Tournee eines anderen weltberühmten Künstlers aus wirklich traurigen Gründen abgesagt werden musste, haben wir ja zur Zeit beinahe mehr Bühnen- als Erdboden unter unseren Milchfüßchen!
28.Juni09 BERLIN: Im Schatten der der Berliner Siegessäule war es nach einem fulminanten Milchmädchen-Auftritt zu einem denkwürdigen Staatsereignis gekommen – nahm doch die erlauchte Bürgermeisterhand unsere CD aus meiner Hand entgegen, und konnte sich – ganz Schirmherr der Christopher Street Days - noch für ein Mini-Fotoshooting mit Sängerin erwärmen. Obendrein unterbreiteten uns zwei Milchmädchen-begeisterte Alice-Schwarzer-Freundinnen die Idee eines Interviews in der Emma – na, es geht doch mit der Karriere!

11. & 12. Juli FRANKFURT: Natürlich war in unserer heißgeliebten Kleinstadt eher weniger Prominenz bei unserern Gigs vertreten, aber so ist das ja bekanntlich mit der Prophetin im eigenen Land. Wir ließen es trotzdem 3fach krachen: Zeugnisfest IHK, Osthafensommer Samstag, Osthafensommer Sonntag. HERRLICH!

Der Samstag wurde vorerst überschattet von einem dreisten Weckerklingeln um 7.15, damit sich die Band rechtzeitig gegen 8.30 am Frankfurter Börsenplatz einfinden konnte. Gesagt – getan, und schon standen wir nach erfolgreichem Aufbau, Soundcheck und Kaffeetrinken um Punkt 10.45 auf der Bühne, und versüßten den Zeugnis-Empfängern der IHK ihren ersten Ferientag. (Hoffentlich dauert der nicht noch die nächsten 2-3 Jahre an, dachte ich, sagte es diesmal aber nicht ins Mikro). Der Sound war super, beim zweiten Set waren auch endlich mehr Leute da, und das vom letzten Jahr bekannte Kamerateam flitzte wieder um uns herum; wir bekommen die Aufnahmen bestimmt, so dass wir in ein paar Wochen an einem gemütlichen Probenabend mal wieder vorm TV ein wenig fachsimpeln können, ob wir nicht doch den berüchtigten Herrn Detlef D. Soest einladen und ein paar gemeinsame „Moves“ einstudieren könnten. Ansonsten: Danke, liebe Carola und lieber Wolfgang von COLORI-EVENT, dass wir wieder dabei sein durften!

Nach kurzer Umbau- und -ziehpause bestiegen wir in leuchtender Abendsonne die Boulevardbühne des Osthafensommer Fests – um hier eine weitere Stunde Milchmädchenweisheiten an die erst vorbeiflanierenden und dann vor der Bühne angenagelten Festbesucher zu verteilen. Es war herrlich, und gleich am nächsten Tag nochmal mindestens genauso gut - ein echtes Heimspiel! Andieser Stelle - ganz artig - nochmal Danke der Hafengesellschaft, meiner lieben Nachbarin Syl, Thorsten und Sound of Frankfurt, dass wir auf diesem Suppa-Fest mitzaubern durften! Zum Glück sind wir diesen Sonntag auf der Frankfurter CSD-Bühne, sonst würden wir echt Entzugsprobleme kriegen...unsere Füßchen brauchen den Bühnenfußboden sehr! THIS IS IT!

Dienstag, 30. Juni 2009

Dienstag, 2. Juni 2009

Wir machen Pop und das ist auch gut so!




Na wer sagt´s denn, es hat tatsächlich geklappt. Unser Sommerspielplan ist gut gefüllt und als besonderes Sahnehäubchen dürfen wir den diesjährigen CSD in Berlin bespaßen. Obwohl es sich hierbei nur um einen halbstündigen Blitzauftritt handelt, haben wir uns gleich mal das ganze Wochenende dafür reserviert. Schließlich ist zu erwarten, dass diese 30 Minuten einen Höhepunkt in unserer Bandgeschichte darstellen, denn wir spielen in Berlin, unter der Siegessäule, vor zigtausend Menschen.

Während uns in den letzten Wochen das "normale" Leben im Würgegriff hatte, wurde der resignative Ausspruch "Es gibt auch noch mehr als Arbeit und Musik" schon langsam zu unserem Leitspruch. Das kreative Feuerwerk abgesoffen in der Pfütze des triefenden Selbstmitleids. Kein noch so aufmunternder Rhythmus unseres Rhythmikers drang zu unseren Herzen, geschweige denn zum Tanzbein durch. Es schien bereits so, als hätten uns die Kräfte verlassen. Die rosarote Brille war ordentlich verschmiert und ließ nicht mehr viel Sonne durch. Ich investierte in diesem Frühling Geld in drei rabenschwarze T-Shirts. Wie einfach hätten wir es jetzt als Hardcore-Band gehabt, die destruktive Energie in hämmernde Beats und brüllende Gitarrenwände zu kanalisieren. Aber nein, auf unseren Fahnen steht ja "Das Leben ist bunt" und irgendwo muss ja wohl im Baumarkt des Lebens auch das Regal mit den Farben zu finden sein. Hoppla, direkt an der Kasse als Quengelware... CSD Berlin.....kriegst Du, aber nur ne halbe Stunde... IHK am Börsenplatz... hattest Du doch schon, von mir aus ....Osthafen Sommer.... aber zwei Tage müssen reichen.... CSD Frankfurt... genau, und dann noch Museumsuferfest, was? Wer spielen will muss lieb sein.

Manchmal muss man die rosarote Brille einfach nur absetzen, um wieder gute Laune zu bekommen.