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Mittwoch, 8. April 2009
Montag, 10. März 2008
Und in welcher Band spielen SIE? ...
... war die höflich gestellte Frage des Sinkkastentürstehers, als ich am Freitag mit ihm und meiner Gitarre vor der Tür wartete.
„Flucht!“ war mein erster Gedanke, nachdem sich mein Hirn mehrfach bei meinen Ohren rückversichert hatte, dass tatsächlich die „Sie“-Form angewendet worden war. Nach Wiedererlangen meiner Fassung fand ich für Sekunden Trost darin, daß Madonna sogar mit jenseits 50 noch bühnentechnisch unterwegs ist – bis mir dämmerte, daß der einzige Grund hierfür in den wenigen Vorzügen ihrer Muttersprache liegt: Es ist auf englisch nicht möglich, einen in die Jahre kommenden Star durch hinterhältiges Siezen ein für alle mal von der Bühne zu vertreiben!
Als nach meiner knapp ausfallenden Antwort „Milchmädchen“ ein weiterer Vorschlag-Hammer seitens des Kollegen folgte, wann nämlich „die anderen Damen“ kommen würden, beschloss ich, die Tragweite dieser Unterhaltung zu minimieren, und mich nach wie vor auf den Gig zu freuen.
Und der war furios, ein Feuerwerk der Sinne!
Dank hochmotivierter und wochenendgelaunter Fans und Die-es-werden-sollten konnten wir über kleine technische Pannen und den eisern in 40 Minuten gepressten Bühnenslot locker hinweg sehen! Der wohlverdiente Jahrtausend-Jubel, die vielen lachenden bis staunenden Gesichter, die tanzenden Mädels (holt die Handfackeln raus!!!), unser eigener Bühnenspass und die wundervolle Räumlichkeit an sich (Sinkkasten!) hat uns von vorn bis hinten völlig überrannt und berauscht! Wir wissen ja manchmal schon, dass wirs können und den Leuten Spass machen, aber das Schöne ist, dass es uns doch immer wieder komplett überrascht und mitnimmt! Da vergess ich sogar gerne, dass mir – meines Alters wegen – mit Sicherheit recht zeitnah ein Zivi zur Seite gestellt werden wird, der mich fürs nächste Stage-Diving mit meinem Rollator bis an den Bühnenrand geleitet. Hurra!!!
„Flucht!“ war mein erster Gedanke, nachdem sich mein Hirn mehrfach bei meinen Ohren rückversichert hatte, dass tatsächlich die „Sie“-Form angewendet worden war. Nach Wiedererlangen meiner Fassung fand ich für Sekunden Trost darin, daß Madonna sogar mit jenseits 50 noch bühnentechnisch unterwegs ist – bis mir dämmerte, daß der einzige Grund hierfür in den wenigen Vorzügen ihrer Muttersprache liegt: Es ist auf englisch nicht möglich, einen in die Jahre kommenden Star durch hinterhältiges Siezen ein für alle mal von der Bühne zu vertreiben!
Als nach meiner knapp ausfallenden Antwort „Milchmädchen“ ein weiterer Vorschlag-Hammer seitens des Kollegen folgte, wann nämlich „die anderen Damen“ kommen würden, beschloss ich, die Tragweite dieser Unterhaltung zu minimieren, und mich nach wie vor auf den Gig zu freuen.
Und der war furios, ein Feuerwerk der Sinne!
Dank hochmotivierter und wochenendgelaunter Fans und Die-es-werden-sollten konnten wir über kleine technische Pannen und den eisern in 40 Minuten gepressten Bühnenslot locker hinweg sehen! Der wohlverdiente Jahrtausend-Jubel, die vielen lachenden bis staunenden Gesichter, die tanzenden Mädels (holt die Handfackeln raus!!!), unser eigener Bühnenspass und die wundervolle Räumlichkeit an sich (Sinkkasten!) hat uns von vorn bis hinten völlig überrannt und berauscht! Wir wissen ja manchmal schon, dass wirs können und den Leuten Spass machen, aber das Schöne ist, dass es uns doch immer wieder komplett überrascht und mitnimmt! Da vergess ich sogar gerne, dass mir – meines Alters wegen – mit Sicherheit recht zeitnah ein Zivi zur Seite gestellt werden wird, der mich fürs nächste Stage-Diving mit meinem Rollator bis an den Bühnenrand geleitet. Hurra!!!
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Freitag, 29. Februar 2008
Orkan-Tief im Proberaum
Und hier der aktuelle (Stimmungs-)Wetterbericht aus dem Proberaum:
Nachdem wir uns seit einer Woche alle 2 Tage im Keller zusammengerottet haben, hat der Reibungswert der negativ geladenen Teilchen am gestrigen Abend vorläufig den höchst unzulässigen Höchstwert erreicht! Es kann ja auch nicht immer gutgehn, wenn sich 5 grund- unterschiedliche Humanoiden (Zitat: Joey Goebel aus „Freaks“, danke) nach 8 – 10 Stunden mürbemachendem Joballtag mehr oder weniger freiwillig auf 12qm begeben, um das Bühnenprogramm der diesjährigen Milchmädchen-Tournee einzustudieren.
Mit dem heeren Vorsatz, das Programm sinkkastenreif lockerflockig von vorn bis hinten durchzuspielen, wurde um 20.15 Ortszeit losgelegt, um dann ab dem 2. gespielten Song nach jedem Lied anzuhalten und eine RTL2- talkshow-taugliche Diskussionsrunde nach der anderen zu initiieren.
Folgende Themen fanden hier Platz :
- das Tempo (themenverantwortlich: Die Raser Armin&Julia gegen den Rest der Welt)
- die an diesem Abend fehlende spielerische Genauigkeit (themenverantwortlich:Matthias)
- ein plötzlicher, übermächtiger kreativer Einfall, der sofort & hier & jetzt angebracht werden muss (themenverantwortlich:Patriarch Christian)
- die mangelnde Geschwindigkeit der Mitspieler/innen auf der Bühne, wenn Instrumente gewechselt werden müssen (themenverantwortlich:Andreas, allerdings hatte sich der angesprochene Vorfall bereits 2006 ereignet)
... und schließlich, ob der soeben gespielte Song überhaupt an der richtigen Stelle ins
Programm einsortiert wurde (alle).
Lediglich die 3 letzten Lieder konnten ohne Unterbrechung durchgespielt werden, und erst danach herrschte wieder allgemeine Lächelbereitschaft und Wir-mögen-uns-doch-Stimmung.
Das ist ja immer das Schöne: So ein Frustrationsgewitter im Proberaum bewirkt Wunder, und das größte davon ist, dass sich alle wieder auf die nächste Probe freuen. Ich mich auch!
Nachdem wir uns seit einer Woche alle 2 Tage im Keller zusammengerottet haben, hat der Reibungswert der negativ geladenen Teilchen am gestrigen Abend vorläufig den höchst unzulässigen Höchstwert erreicht! Es kann ja auch nicht immer gutgehn, wenn sich 5 grund- unterschiedliche Humanoiden (Zitat: Joey Goebel aus „Freaks“, danke) nach 8 – 10 Stunden mürbemachendem Joballtag mehr oder weniger freiwillig auf 12qm begeben, um das Bühnenprogramm der diesjährigen Milchmädchen-Tournee einzustudieren.
Mit dem heeren Vorsatz, das Programm sinkkastenreif lockerflockig von vorn bis hinten durchzuspielen, wurde um 20.15 Ortszeit losgelegt, um dann ab dem 2. gespielten Song nach jedem Lied anzuhalten und eine RTL2- talkshow-taugliche Diskussionsrunde nach der anderen zu initiieren.
Folgende Themen fanden hier Platz :
- das Tempo (themenverantwortlich: Die Raser Armin&Julia gegen den Rest der Welt)
- die an diesem Abend fehlende spielerische Genauigkeit (themenverantwortlich:Matthias)
- ein plötzlicher, übermächtiger kreativer Einfall, der sofort & hier & jetzt angebracht werden muss (themenverantwortlich:Patriarch Christian)
- die mangelnde Geschwindigkeit der Mitspieler/innen auf der Bühne, wenn Instrumente gewechselt werden müssen (themenverantwortlich:Andreas, allerdings hatte sich der angesprochene Vorfall bereits 2006 ereignet)
... und schließlich, ob der soeben gespielte Song überhaupt an der richtigen Stelle ins
Programm einsortiert wurde (alle).
Lediglich die 3 letzten Lieder konnten ohne Unterbrechung durchgespielt werden, und erst danach herrschte wieder allgemeine Lächelbereitschaft und Wir-mögen-uns-doch-Stimmung.
Das ist ja immer das Schöne: So ein Frustrationsgewitter im Proberaum bewirkt Wunder, und das größte davon ist, dass sich alle wieder auf die nächste Probe freuen. Ich mich auch!
Dienstag, 5. Februar 2008
Sinkkasten ausverkauft!
... Unter diesem Motto möchten wir gerne in die Live-Saison 2008 starten. Unser Eröffnungskonzert am 07. März im Sinkkasten Frankfurt werden wir mit beiden Bands Barefoot Mambo und My Baby Wants To Eat Your Pussy bestreiten. Die Spielfolge der Bands wird anhand der von ihnen selbst verkauften Karten festgelegt. DER VORVERKAUF HAT BEGONNEN! Wer jetzt schon weiß, dass er/sie/es uns an diesem Termin besuchen möchte, der kann sich ab sofort per E-Mail/Telefon/Fax/Flaschenpost oder persönlich bei uns melden und sich Karten zum Vorzugspreis von € 6,- statt € 9,50 an der Abendkasse sichern. Das ist die Gelegenheit, uns mal wieder oder endlich mal persönlich zu treffen. Ihr werdet sehen, dass wir nicht nur im Gesicht gealtert sondern auch in der Musik gereift sind: Wir haben neue Songs am Start. Die CD halten wir noch ein wenig zurück, sonst habt Ihr ja keinen Grund zu den darauf folgenden Auftritten zu kommen. Ab jetzt dürfte das Telefon eigentlich nicht mehr still stehen... hm... Akku leer?
Donnerstag, 31. Januar 2008
Alte Geschichten
Noch 37 mal schlafen, dann ist es soweit: Der erste Milchmädchen-Gig 2008 wird stattfinden, und zwar - wie der anhängliche MM-Fan bereits gierig erspäht hat – im Sinkkasten! Ein Saison-Opening de luxe! Es lässt übrigens viel hoffen, denn:
Auf den liebevoll abgenutzten Bühnenbrettchen dieses Frankfurter Live-Schuppens schlechthin haben bereits tausende „kleine“, vorerst unbekannte Künstler aufgespielt, die später ganz groß wurden! Eine Künstlerin, von der ich kurz berichten möchte, ist zwar heute (in cm) immer noch nicht größer, aber sie hat mit ihrer Band eine für deutsche Verhältnisse Suppa-Karriere hingelegt! Ja, ich gebe zu, ich wurde sogar glühender Fan!
Es muss um 1998 gewesen sein, als ich mit einer Bekannten im Sinkkasten recht uninteressiert auf eine neue Band wartete, deren Namen ich längst wieder vergessen hatte, weil es – für meine Begriffe - ein nicht so trendiger Styli-Peili-Name war - mir blieben Namen im Gedächtnis wie z.B. Alanis Morisette, Melissa Etheridge und Madonna.
Also, unser einen Tick zu warmes Bierchen schlürfend sahen wir zu, wie sich auf der Bühne drei Typen im Halbdunkel hinter ihre Instrumente schnallten. Dann kam eine recht kleine Blondine in angesagtem Cargo-Höschen auf die Bühne, und ich – der eine großartige Karriere in einer Coverband bevorstehen sollte – erwartete naserümpfend natürlich erstmal feindselig nix Gutes. Mundwinkel runter. Flasche angesetzt....die mir im nächsten Moment fast aus der Hand geflogen wäre:
Ohne Vorwarnung explodierte die Bühne in ein für meine ungeübten Live-Öhrchen ohrenzerfetzendes Schradder-Boller-Wumms-Gewitter. Und dieser kleine blonde Derwisch sprang, tobte und kreischte sich mit ihren geschätzten 1meter60 über die Bühne,daß es eine helle Freude war! Und die Stimme – von dröhnig über rauchig bis verletzlich zart war einfach nur ... unglaublich! "Was man so alles mit einer Stimme machen kann", dachte ich noch...
Als wir uns nach diesem absolut beeindruckenden Konzert noch wie unter Schock auf den heimweg machten, vermuteten wir neidlos, daß man noch viel von denen mit dem komischen Namen und der krassen Sängerin hören und sehen würde.
Hab ich dann auch. Zweimal war ich Jahre später bei ihnen in der Offenbacher Stadthalle, und bin nach wie vor stolze Besitzerin aller Guano-Apes-CDs.
...na, wenn das mal nicht hoffen lässt!
Auf den liebevoll abgenutzten Bühnenbrettchen dieses Frankfurter Live-Schuppens schlechthin haben bereits tausende „kleine“, vorerst unbekannte Künstler aufgespielt, die später ganz groß wurden! Eine Künstlerin, von der ich kurz berichten möchte, ist zwar heute (in cm) immer noch nicht größer, aber sie hat mit ihrer Band eine für deutsche Verhältnisse Suppa-Karriere hingelegt! Ja, ich gebe zu, ich wurde sogar glühender Fan!
Es muss um 1998 gewesen sein, als ich mit einer Bekannten im Sinkkasten recht uninteressiert auf eine neue Band wartete, deren Namen ich längst wieder vergessen hatte, weil es – für meine Begriffe - ein nicht so trendiger Styli-Peili-Name war - mir blieben Namen im Gedächtnis wie z.B. Alanis Morisette, Melissa Etheridge und Madonna.
Also, unser einen Tick zu warmes Bierchen schlürfend sahen wir zu, wie sich auf der Bühne drei Typen im Halbdunkel hinter ihre Instrumente schnallten. Dann kam eine recht kleine Blondine in angesagtem Cargo-Höschen auf die Bühne, und ich – der eine großartige Karriere in einer Coverband bevorstehen sollte – erwartete naserümpfend natürlich erstmal feindselig nix Gutes. Mundwinkel runter. Flasche angesetzt....die mir im nächsten Moment fast aus der Hand geflogen wäre:
Ohne Vorwarnung explodierte die Bühne in ein für meine ungeübten Live-Öhrchen ohrenzerfetzendes Schradder-Boller-Wumms-Gewitter. Und dieser kleine blonde Derwisch sprang, tobte und kreischte sich mit ihren geschätzten 1meter60 über die Bühne,daß es eine helle Freude war! Und die Stimme – von dröhnig über rauchig bis verletzlich zart war einfach nur ... unglaublich! "Was man so alles mit einer Stimme machen kann", dachte ich noch...
Als wir uns nach diesem absolut beeindruckenden Konzert noch wie unter Schock auf den heimweg machten, vermuteten wir neidlos, daß man noch viel von denen mit dem komischen Namen und der krassen Sängerin hören und sehen würde.
Hab ich dann auch. Zweimal war ich Jahre später bei ihnen in der Offenbacher Stadthalle, und bin nach wie vor stolze Besitzerin aller Guano-Apes-CDs.
...na, wenn das mal nicht hoffen lässt!
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Dienstag, 29. Mai 2007
Rückmeldung
Milchmädchen meldet sich hiermit zurück. Nachdem die beiden Autoren dieses Blogs viel zu kurz im Urlaub verweilten (getrennt voneinander, bevor Gerüchte entstehen) hat sie die Realität viel zu schnell wieder eingeholt. Wie einige von euch schon bemerkten, ist unser Sinkkasten-Auftritt ins Wasser gefallen. Die Absage kam auch für uns überraschend und kurzfristig, aber wir können die Veranstalter trotzdem noch leiden. Ich glaube das war das erste Mal in unserer Karriere, dass wir von einem Konzert ausgeladen wurden. Dieses Ereignis ist wohl unter den Kategorien "unvollständige Information" und "falsche Erwartungen" einzuordnen, damit hat sich das aber schon. Wir freuen uns schon auf den kommenden Samstag, da machen wir alles wieder gut. Wie immer.
Unsere große Wiedersehensfreude konnten wir am Wochenende auf Ellens Party ausleben. Der Abend hat mich und Armin allerdings einen Kasten Bier gekostet, weil wir unserem Schlagzeuger nicht glauben wollten, dass er sich zwischendurch mal so eben ein neues Schlagzeug gekauft hat. Tja, Wette verloren. Ob es sich gelohnt hat, wird die heutige Probe zeigen.
Unsere große Wiedersehensfreude konnten wir am Wochenende auf Ellens Party ausleben. Der Abend hat mich und Armin allerdings einen Kasten Bier gekostet, weil wir unserem Schlagzeuger nicht glauben wollten, dass er sich zwischendurch mal so eben ein neues Schlagzeug gekauft hat. Tja, Wette verloren. Ob es sich gelohnt hat, wird die heutige Probe zeigen.
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