Kaum ist man mal eine lächerliche Woche im Urlaub, stellt sich der Rest der Band (oder sollte ich schreiben: Welt?!) tot. Wirklich wahr, als würde man mir nicht eine Woche mit Omma, Mutti und Schwester A. auf Mallorca gönnen. Dabei wissen doch alle, dass die gesamte Insel (außer unserem Strand!!!) von Monsun, Schweinepest (oder -grippe?!) und Jürgen Drews heimgesucht wurde! Also nur kein Neid, meine lieben vier durch totale kommunikative Abwesenheit glänzenden Mitmusiker! Kriecht hervor aus Eurer mit Diplomarbeiten, Familienfeiertagen, Herbstschwermut und See-hat-geschlossen-Lähmung getarnten Lethargie! Ab ans Instrument! Oder zumindest: Ab an den PC, Mail schreiben! Blättert in Euren pseudo-überfüllten Terminkalendern, und GEBT-MIR-ANTWORT-WEGN-DEM-NÄCHSTEN-PROBETERMIN!
Danke.
Lieber Rest der Welt, es tut mir leid, Euch mit diesem öffentlichen Motivationstritt in den gemütlich gewordenen Band-Hintern behelligen zu müssen; aber vielleicht lesen meine Männer wenigstens den Blog, wenn schon nicht ihre Mails! :-) Außerdem kam auch von EUCH, ja ich meine DICH, der das hier als Fan, Freund(in), Verwandte(r), Produzent(in) oder reicher Mäzen liest, lange kein Lebenszeichen mehr in Form von Kommentar oder Mail! Nun, da mache ich mir aber natürlich nicht so große Sorgen, und interpretiere DEINE Grabesstille mal als zufriedenes Nachgenießen unseres erfolgreichen Milchmädchen-Sommers und wohlwollendes Abwarten auf die nächsten News, die sicher kommen werden. Wenn Ihr auch was tun wollt: Tragt Euch schonmal den 01.November ein, da trefft Ihr Eure Lieblingsband dann im Nachtleben in Ffm. Die Band MILCHMÄDCHEN, meine ich.
Herzlichst, Eure Julia.
Montag, 5. Oktober 2009
Montag, 31. August 2009
Warum der letzte Auftritt der beste war

Ich weiß es nicht. Wirklich zufrieden sind wir ja sowieso nie. Irgendwas hat das überempfindliche Künstlergemüt noch immer gestört. Zu allererst möchte ich aber alle drei verantwortlichen Veranstalter dieses Wochenendes entlasten und mich bedanken. Wir wurden überall herzlich empfangen und betütelt, das haben wir auch schon anders erlebt. Für Euch spielen wir gerne jederzeit wieder. Entschuldigen möchte ich mich unbedingt bei "Misses Next Match", die unmittelbar vor uns auf der zweiten Bühne von RadioX gespielt haben. Da alle Konzerte live auf RadioX übertragen wurden, gab es zwei Bühnen. Während auf der einen gespielt wurde, wurde auf der anderen umgebaut und der Sound gecheckt. Wir haben diesen Umstand aber völlig verpeilt. Jungs, wenn Ihr das jetzt lest: Entschuldigung. Euer Sound war dermaßen amtlich, dass wir dachten, das käme vom Band und entsprechend rücksichtslos, laut und gar nicht milkladylike gestaltete sich unser Aufbau. Als kleine Wiedergutmachung schicke ich Euch ein paar Hörer:
UNBEDINGT ANHÖREN: http://www.myspace.com/missesnextmatch
Zurück zur Manöverkritik: Damit ein Auftritt von uns als zufrieden stellend angesehen wird, müssen mehrere Faktoren in einer optimalen Konstellation zueinander stehen. Das seelische und körperliche Befinden muss stabil sein, die Akustik und die Temperatur auf der Bühne müssen stimmen, das Bier muss schmecken, das Publikum muss mindestens lächeln und mitwippen, die Konzentration darf nicht durch Nebelmaschinen oder einsetzenden Platzregen gestört werden, es dürfen keine lauthals Gitarrensoli einfordernde Halbstarken vor der Bühne stehen, der Parkplatz darf nicht zu weit vom Auftrittsort entfernt sein,...
Es scheint offensichtlich, dass es den perfekten Auftritt nicht geben kann. Auf der Jügesheimer Musiknacht waren allerdings die meisten der Bedingungen erfüllt, sodass wir uns auf der Bühne einfach sauwohl gefühlt haben. Dieses Gefühl hat sich auch auf die Musik übertragen. Zum Glück, denn jetzt können wir uns mit einem selbstzufriedenen Grinsen in die Kreativpause verabschieden, um beim nächsten Mal noch besser zu sein.
Dienstag, 25. August 2009
Von 0 auf 100 – Milchmädchen-Marathon aus Leidenschaft
Nach unserem erbaulichen CSD-Regentanz im Juli in Ffm sind Milchmädchen kollektiv ins Musiker-Koma gefallen. Kein Wunder, hatten wir uns doch in der ersten Sommerhälfte mit vielen fulminanten Gigs beinahe restlos überspielt!
Nun vertrieben sich einige von uns die musikalisch-scheintote Zeit der letzten Wochen mit ihrer Freundin in Österreich; andere vergnügten sich mit gleich zwei Frauen in Südspanien am Strand. Wieder andere schrieben mehr oder weniger motiviert an einer Hausarbeit oder gingen ganz sang- und klanglos arbeiten.
Diese probenresistente Phase fand JETZT ein jähes Ende. Nach einer wirklich nennenswerten Probe letzten Donnerstag (wir haben JEDES erdenkliche Lied durchgespielt) im nun Schimmelteppich-befreiten Keller kündigt sich für das kommende Wochenende wieder einer der bewährten Milchmädchen-Marathons an:
Freitag um 20:00 Uhr MUF: Radio X-Bühne. Samstag um 16:00 Uhr MUF: Frankfurter Rundschau-Bühne. Und zu guter letzt – Samstag abend ein Heimspiel in Rodgau bei der Jügesheimer Musiknacht.
Wie jeder gute Marathon-Läufer esse ich bis dahin fürchterlich viel Nudeln und Reis, denn so von 0 auf 100 los legen kann ja nicht zum Erfolg führen. Aber nachdem mein Bürokollege Peter (begnadeter Triathlet, s.o.: 2.Platz beim diesjährigen Mörfelden-Triathlon) mich gerade darüber aufgeklärt hat, dass essen allein fürs fit-sein nicht langt, habe ich bei meinen Männern für morgen Abend noch mal eine Probe eingereicht. Danach essen wir sicherlich noch ein paar kalorienhaltige Nachos im Sowiso. Zur Vorbereitung.
Nun vertrieben sich einige von uns die musikalisch-scheintote Zeit der letzten Wochen mit ihrer Freundin in Österreich; andere vergnügten sich mit gleich zwei Frauen in Südspanien am Strand. Wieder andere schrieben mehr oder weniger motiviert an einer Hausarbeit oder gingen ganz sang- und klanglos arbeiten.
Diese probenresistente Phase fand JETZT ein jähes Ende. Nach einer wirklich nennenswerten Probe letzten Donnerstag (wir haben JEDES erdenkliche Lied durchgespielt) im nun Schimmelteppich-befreiten Keller kündigt sich für das kommende Wochenende wieder einer der bewährten Milchmädchen-Marathons an:
Freitag um 20:00 Uhr MUF: Radio X-Bühne. Samstag um 16:00 Uhr MUF: Frankfurter Rundschau-Bühne. Und zu guter letzt – Samstag abend ein Heimspiel in Rodgau bei der Jügesheimer Musiknacht.
Wie jeder gute Marathon-Läufer esse ich bis dahin fürchterlich viel Nudeln und Reis, denn so von 0 auf 100 los legen kann ja nicht zum Erfolg führen. Aber nachdem mein Bürokollege Peter (begnadeter Triathlet, s.o.: 2.Platz beim diesjährigen Mörfelden-Triathlon) mich gerade darüber aufgeklärt hat, dass essen allein fürs fit-sein nicht langt, habe ich bei meinen Männern für morgen Abend noch mal eine Probe eingereicht. Danach essen wir sicherlich noch ein paar kalorienhaltige Nachos im Sowiso. Zur Vorbereitung.
Freitag, 24. Juli 2009
Dienstag, 21. Juli 2009
Endlich mal ein ehrliches Wort ...
Heute erreichte mich über www.wer-kennt-wen.de mal ein wirklich von Herzen kommendes Statement eines Fans (?) Und zwar ging das so, unfrisiert und allen Ernstes:
"An:
Julia Kaupe
Von:
M. xxxxx.
Wann:
Heute, 13:39
GESCHOCKT!
Servus JulchenEure ganzen Auftritte waren ja scheinbar tolle Erfolge, freut mich sehr für Euch :-)Aber was mich schockt: du schaust auf den Fotos gealtert aus :-((Ich weiß, sowas sagt man einer Frau nicht, aber ichtu´s trotzdem ;-))trotzdem liebe Grüße, auch an Deine Crew,MarkusPS: das mit den Texten ist nicht vergessen....aberaufgrund von anderen Prios (Firma, Haus, Frau, wennauch nicht in dieser Reihenfolge) geht´s derzeit nicht:-(("
... nix für ungut, lieber M. - glücklicherweise fühle ich mich nicht so alt, wie ich ausseh! ;-) .
"An:
Julia Kaupe
Von:
M. xxxxx.
Wann:
Heute, 13:39
GESCHOCKT!
Servus JulchenEure ganzen Auftritte waren ja scheinbar tolle Erfolge, freut mich sehr für Euch :-)Aber was mich schockt: du schaust auf den Fotos gealtert aus :-((Ich weiß, sowas sagt man einer Frau nicht, aber ichtu´s trotzdem ;-))trotzdem liebe Grüße, auch an Deine Crew,MarkusPS: das mit den Texten ist nicht vergessen....aberaufgrund von anderen Prios (Firma, Haus, Frau, wennauch nicht in dieser Reihenfolge) geht´s derzeit nicht:-(("
... nix für ungut, lieber M. - glücklicherweise fühle ich mich nicht so alt, wie ich ausseh! ;-) .
Montag, 20. Juli 2009
Donnerwetter nochmal!

Kann man dem Anbieter des deutschen Sommers eigentlich die Lizenz entziehen? Es muss doch alternative Lieferanten geben. Ich bin jedenfalls mit dem Service dieses Dienstleisters äußerst unzufrieden. Es kann doch nicht sein, dass Sonnenschein nur dann geliefert wird, wenn er gerade mal nicht gebraucht wird, z.B. Montag morgens nach einem verregneten Wochenende, oder genau dann, wenn wir uns zur Probe in unseren vom Tageslicht abgeschirmten Kriechkeller zurückziehen. Als sei das nicht schon schlimm genug, bemüht man sich anscheinend da oben um den Titel des kundenunfreundlichsten Unternehmens überhaupt und liefert anstelle von Sonne wie bestellt einfach mal Regen, und zwar pünktlich zu den ersten Takten unseres Open Air Auftritts auf dem CSD in Frankfurt. Was dann kam, sah von der Bühne aus, als starteten gleich mehrere Polonäsen gleichzeitig. Der anfänglichen Begeisterung folgte abrupte Ernüchterung: Diese Menschen sind auf der Flucht. Vor uns? Sind wir nicht gestraft genug, dass wir überhaupt wissen, wie eine Polonäse von oben aussieht? Einzig den Sympathie erzeugenden Eigenschaften unserer Songs war es zu verdanken, dass sich der Platz vor der Bühne nicht vollends leerte... also... den Songs und den mitgebrachten Regenschirmen. Wir hatten jedoch Glück im Unglück: Beides war in ausreichender Menge vorhanden, sodass immer noch von einem Fest der Freude gesprochen werden konnte.
Blendet man das schlechte Wetter in dieser halben Stunden mal aus, dann war dieser Tag eigentlich gar nicht so verkehrt. Die Organisatoren des CSD gaben ihr Bestes, uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Und so kamen wir in den Genuss eines Caterings, das keine Wünsche offen ließ, in einem mit Palmen dekorierten Backstagebereich, wo uns fleißige Helferlein unsere Instrumente schleppten und zur Entspannung ein Masseur zur Verfügung stand. Naja, und just als wir die überdachte Bühne räumen mussten, schien dann ja auch endlich wieder die Sonne.
Mittwoch, 15. Juli 2009
Sis is it!!!
Während die Tournee eines anderen weltberühmten Künstlers aus wirklich traurigen Gründen abgesagt werden musste, haben wir ja zur Zeit beinahe mehr Bühnen- als Erdboden unter unseren Milchfüßchen!28.Juni09 BERLIN: Im Schatten der der Berliner Siegessäule war es nach einem fulminanten Milchmädchen-Auftritt zu einem denkwürdigen Staatsereignis gekommen – nahm doch die erlauchte Bürgermeisterhand unsere CD aus meiner Hand entgegen, und konnte sich – ganz Schirmherr der Christopher Street Days - noch für ein Mini-Fotoshooting mit Sängerin erwärmen. Obendrein unterbreiteten uns zwei Milchmädchen-begeisterte Alice-Schwarzer-Freundinnen die Idee eines Interviews in der Emma – na, es geht doch mit der Karriere!
11. & 12. Juli FRANKFURT: Natürlich war in unserer heißgeliebten Kleinstadt eher weniger Prominenz bei unserern Gigs vertreten, aber so ist das ja bekanntlich mit der Prophetin im eigenen Land. Wir ließen es trotzdem 3fach krachen: Zeugnisfest IHK, Osthafensommer Samstag, Osthafensommer Sonntag. HERRLICH!
Der Samstag wurde vorerst überschattet von einem dreisten Weckerklingeln um 7.15, damit sich die Band rechtzeitig gegen 8.30 am Frankfurter Börsenplatz einfinden konnte. Gesagt – getan, und schon standen wir nach erfolgreichem Aufbau, Soundcheck und Kaffeetrinken um Punkt 10.45 auf der Bühne, und versüßten den Zeugnis-Empfängern der IHK ihren ersten Ferientag. (Hoffentlich dauert der nicht noch die nächsten 2-3 Jahre an, dachte ich, sagte es diesmal aber nicht ins Mikro). Der Sound war super, beim zweiten Set waren auch endlich mehr Leute da, und das vom letzten Jahr bekannte Kamerateam flitzte wieder um uns herum; wir bekommen die Aufnahmen bestimmt, so dass wir in ein paar Wochen an einem gemütlichen Probenabend mal wieder vorm TV ein wenig fachsimpeln können, ob wir nicht doch den berüchtigten Herrn Detlef D. Soest einladen und ein paar gemeinsame „Moves“ einstudieren könnten. Ansonsten: Danke, liebe Carola und lieber Wolfgang von COLORI-EVENT, dass wir wieder dabei sein durften!
Nach kurzer Umbau- und -ziehpause bestiegen wir in leuchtender Abendsonne die Boulevardbühne des Osthafensommer Fests – um hier eine weitere Stunde Milchmädchenweisheiten an die erst vorbeiflanierenden und dann vor der Bühne angenagelten Festbesucher zu verteilen. Es war herrlich, und gleich am nächsten Tag nochmal mindestens genauso gut - ein echtes Heimspiel! Andieser Stelle - ganz artig - nochmal Danke der Hafengesellschaft, meiner lieben Nachbarin Syl, Thorsten und Sound of Frankfurt, dass wir auf diesem Suppa-Fest mitzaubern durften! Zum Glück sind wir diesen Sonntag auf der Frankfurter CSD-Bühne, sonst würden wir echt Entzugsprobleme kriegen...unsere Füßchen brauchen den Bühnenfußboden sehr! THIS IS IT!
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