Mittwoch, 24. September 2008

Wenn Choryphäen Urlaub machen ...

… dann verwahrlost die Milchmädchenhomepage ein wenig! Aber der schlaue Fan und Leser weiß anhand des Datums, dass der Kelsterbacher Termin längst hinter uns liegt - ja, es ist eine Schaffenspause durch längst verdiente Urlaubsreisen entstanden! Und die wird dann am 01.November in Form eines Heimspiels im Rodgauer MAXIMAL mit Pauken und Trompeten jäh beendet! Kawumms!
Bis dahin jedoch aalt sich Christian in der Sonne Sardiniens, Armin sich in der Sonne Andalusiens, und Andreas sich in der Sonne Norddeutschlands (?) … Während Matze und ich hier das Milch-Fähnchen hochhalten. Morgen Abend hol ich mal mein angestaubtes Gitärrchen aus der Ecke und werde sehn’, ob die Muse küssenderweise an mir vorbeirauscht!
Drückt mal die Däumchen!

Mittwoch, 10. September 2008

Das traurigste Konzert der Weeeelt ....

... oder: MADONNAWETTER NOCHMAL!!!
Okay ... mir war klar: mit einer 70€urokarte auf dem teuersten Madonna-Konzert ever würde ich nicht überprüfen können, ob sie sich die Augenbrauen korrekt gezupft hat.
Na gut ... und dass es einem bei längerem Gucken durch verstellte Fernglas-Gläser übel werden kann, ist auch vorhersehbar.
Ja ... und daß die Commererzbank-Arena eher für den Sound gröhlender Eintrachtfans konzipiert wurde und nur schwerlich Opern-Akustik hervorzaubern kann, liegt in der Natur eines Fußballstatdions.
Und ... dass Madonna Playback singt, während sie tanzt wie eine wilde Fee (und das konnte sie gestern SEHR gut), war ja bekannt und – im Nachhinein bin ich mir sicher – auch besser so.

Aaaaaaber:
Bei allen Songs, bei denen sie nichts tat als stillstehn und Gitarre spielen (tat sie das wirklich?!) - und vor allem: LIVE singen - verschätzte sich die PopQueen konsequent um anderthalb tiefere Töne als der Rest der imaginären Kapelle, sprich: SCHIIIIIIIIEFES „Ray of light“, HÖÖÖÖÖÖLLEN „La isla bonita“, SCHLIIIIIMMES „Borderline“.... Meine Mitleidenden und ich erwägten tatsächich, diese imposante und zugleich unerträgliche Show verfrüht zu verlassen...
Fazit:
Ich bin Madonna-Fan. Immernoch. Als sie auf die Bühne kam, war schon mal kurz ein „Herzstecker“ Moment, echt cooler Zauber, tolle Frau, Suppa-Ausstrahlung.

Aber Fremdscham, ein wenig Mitleid ob des Abzappelns für bei weitem nicht berauschend gute Stimmung auf den Rängen sowie ein Stinkefinger in Richtung Publikum hinterließen bei mir das Gefühl des „traurigsten Konzerts der Weeelt“... Schade, meine Liebe!

Dienstag, 2. September 2008

Was ist denn hier los?

Nix. So mag mancher kritische Zeitgenosse denken, in Wirklichkeit leckt sich Milchmädchen die Wunden, die es sich bei der Schlacht um Ruhm und Ehre zugezogen hat. Ein zwischenzeitlicher Höhepunkt war der Auftritt am Freitag beim Museumsuferfest, bei dem wir hinterher alle dachten "bis hierher alles richtig gemacht" (auch wenn es nicht bei jedem Lied so war). Die dazugehörigen Impressionen sind bereits bei Flickr zu bewundern. Vielen Dank an Mariano, der den Auftritt mal wieder genutzt hat, sein fotografisches Talent unter Beweis zu stellen. Abzüge in Postergröße sind bei ihm zu bestellen. Wann schmeißt Du endlich Deinen Job? ;-)

http://www.flickr.com/photos/milchmaedchen

http://www.flickr.com/photos/mkamp/

Freitag, 8. August 2008

Klammheimlich, still und leise

...aber nicht sang- und klanglos haben wir die Produktion unserer ersten EP abgeschlossen und die Songs bereits bei myspace, last.fm und my youfm hochgeladen. Bei last.fm und myspace könnt ihr euch die Songs anhören UND kostenlos runterladen. Tut das und sagt es weiter, solange wir unseren Plattenvertrag noch nicht unterschrieben haben, dann ist´s nämlich vorbei mit kostenlos. Anschließend würden wir uns aber auch über eure Kritik sehr freuen. Nehmt kein Blatt vor den Mund, ändern werden wir jetzt sowieso nichts mehr. Bald gibt´s die Songs auch auf milchmaedchen.eu. Die physische CD mit Booklet in Farbe wird in den kommenden Wochen bei unseren Auftritten in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. So, und jetzt hätte ich gerne Urlaub, aber nein, wir müssen ja heute beim Splatatta schon wieder auf die Bühne. Sehn wir uns?

Dienstag, 22. Juli 2008

Ich bin dann mal weg

Das oder Ähnliches muss sich wohl einer unserer Grafiker für das CD-Cover vor ein paar Wochen gedacht haben. So lange ist sein Handy nämlich schon ausgeschaltet und so lange antwortet er schon nicht mehr auf seine E-Mails. Kurz vor dem Abschluss des bisher größten Milchmädchen-Projekts ist ein wichtiges Teammitglied auf mysteriöse Weise verschollen. Dummerweise hat er als Einziger sämtliche druckbaren Entwürfe auf seinem Rechner. Zu den Sorgen über den uns inzwischen sehr ans Herz gewachsenen Entwurf mischen sich aber auch die Sorgen über den Verbleib und das Schicksal unseres Kreativen. Die Tonaufnahmen werden in diesen Tagen noch einmal audiokosmetisch überarbeitet und dann umgehend zum Download bereit stehen. Wann aber die hübscheste Verpackung seit Milchmädchengedenken in den Druck geht, steht in den Sternen. Was lange währt.... gerät hoffentlich nicht in Vergessenheit.

Mittwoch, 16. Juli 2008

Das Ende vom Lied...

Probe am Sonntag letzte Woche: Spontan kamen alle Milchmädchen zusammen, um ein neues melodiöses Wunder namens „Sachen“ entstehen zu lassen...anfangs flutschte es so richtig, nach 2 Stunden Refrainfeilen war dann aber auch alle Luft raus – der harte Kern begab sich fachsimpelnderweise in die nahgelegene Stammkneipe zum Afterwork-Nacho- und Krombacher-Einverleiben.

Weniger friedvoll endete die am nächsten Tag folgende Montagsprobe: man widmete sich zwar NOCH erfolgreicher als tags zuvor der Entstehung eines weiteren unbezwingbaren Hitparadenstürmers;
Am Ende vom Lied (quasi beim Einpacken) jedoch entgleiste die sonst so kuschlige Feierabendstimmung und der Proberaum (zumindest die Luft zwischen Julia und drei nichtgenanntwerdenwollenden Gegenspielern) brannte und schlug Funken. Einzig Andreas blieb vom wortgewaltigen Rachefeldzug der Sängerin verschont, die wegen ungebührlichen Verhaltens und nicht adäquatem O-Tons seitens zweier Saitenmusiker rot sah und am Ende wutschnaubend ins Auto sprang. Und dies aller gutgemeinten Vermittlungsversuche eines bekannten (und sonst so beliebten ;-) Keyboarders (der irgendwie aber auch parteiisch wirkte) zum Trotz.

Das dicke Ende vom Lied: die nichtgenanntwerdenwollende Sängerin lernte an jenem Abend folgendes:
1. man kann durchaus mit 70 km/h durch Rodgau Richtung Landstraße fahren, ohne geblitzt zu werden.
2. Jeder noch so detailverliebt inszenierte Gefühlsausbruch samt Türknallen und lautem Fluchen verliert in dem Moment an Glaubwürdigkeit, wenn man –noch keine 2 Minuten im Auto – jedem Bandmitglied eine „ich hab Dich lieb“- und „Es tut mir leid“-Nachricht zukommen lässt.

Und natürlich hat sie schlaflose Nächte, weil sich nur einer der Herren daraufhin gemeldet hat – mit einer sms, die besagte, die Sängerin wäre so süß, wenn sie wütend ist. Damit war natürlich der nächste Ausraster eingeleitet!
AAAAARRRRRGGGGGHHHH!

Montag, 30. Juni 2008

Und so fängt Berühmtsein an!

Letzten Dienstag hatte Matze mal eine ganz andere Idee als sonst. Vielmehr hatte er selbige öfter schon vorgetragen, diesmal allerdings sind wir mal ganz anders drauf eingegangen, nämlich mit Zustimmung! RADIOHÖREN hat er uns verordnet! Damit wir erfahren sollten, was „wirkliche“ Hits so ausmacht und was gespielt wird bei den großen Sendern. Also saßen wir wie zu Beginn des letzten Jahrhunderts um den WG-Welt-Empfänger herum wie um ein Götzenbild, und harrten der Dinge, die das Gerät an diesem Abend so von sich geben würde. Es kam im im großen und ganzen ... nur Schrott. Ganz ehrlich – es gibt so schöne, geistreiche oder auch wildwüchsige Songs auf dieser Welt, nicht nur von Milchmädchen, aber das, was man sich senderübergreifend an diesem Abend gefallen lassen mußte, hat so weh getan und war so alt, daß ich es plötzlich schmeichelhaft empfand, Milchmädchen (außer beim coolen Radio X) noch nicht "on Air" gehört zu haben.
Begees folgten auf längstüberwundene Sugarbabes, dann Offenbachproll-mit-Bohlen-Sound und am End’ noch Stevie Wonder – das hält doch keiner aus.
Egal, irgendwann hat’s gereicht, kurzentschlossen und leicht desillusioniert begaben wir uns auf den Weg in die Proberäumsche Stammkneipe. Gerade, als wir uns an den Tisch zu unseren Proberaumnachbarn (New Members, auch bald berühmt!) sinken ließen, drehte sich eine Frau am Tresen um, und ließ die Bemerkung des Abends fallen: „Ah, da sind ja die Milchmädchen“.
Ging runter wie Öl! Wozu im Radio gespielt werden, wenn man in seiner Jügesheimer Stammkneipe als Band erkannt wird?! SO fängt Berühmtsein an, liebe HR3-DJs!