Freitag, 24. Juli 2009

Dienstag, 21. Juli 2009

Endlich mal ein ehrliches Wort ...

Heute erreichte mich über www.wer-kennt-wen.de mal ein wirklich von Herzen kommendes Statement eines Fans (?) Und zwar ging das so, unfrisiert und allen Ernstes:
"An:
Julia Kaupe
Von:
M. xxxxx.
Wann:
Heute, 13:39

GESCHOCKT!
Servus JulchenEure ganzen Auftritte waren ja scheinbar tolle Erfolge, freut mich sehr für Euch :-)Aber was mich schockt: du schaust auf den Fotos gealtert aus :-((Ich weiß, sowas sagt man einer Frau nicht, aber ichtu´s trotzdem ;-))trotzdem liebe Grüße, auch an Deine Crew,MarkusPS: das mit den Texten ist nicht vergessen....aberaufgrund von anderen Prios (Firma, Haus, Frau, wennauch nicht in dieser Reihenfolge) geht´s derzeit nicht:-(("

... nix für ungut, lieber M. - glücklicherweise fühle ich mich nicht so alt, wie ich ausseh! ;-) .

Montag, 20. Juli 2009

Donnerwetter nochmal!



Kann man dem Anbieter des deutschen Sommers eigentlich die Lizenz entziehen? Es muss doch alternative Lieferanten geben. Ich bin jedenfalls mit dem Service dieses Dienstleisters äußerst unzufrieden. Es kann doch nicht sein, dass Sonnenschein nur dann geliefert wird, wenn er gerade mal nicht gebraucht wird, z.B. Montag morgens nach einem verregneten Wochenende, oder genau dann, wenn wir uns zur Probe in unseren vom Tageslicht abgeschirmten Kriechkeller zurückziehen. Als sei das nicht schon schlimm genug, bemüht man sich anscheinend da oben um den Titel des kundenunfreundlichsten Unternehmens überhaupt und liefert anstelle von Sonne wie bestellt einfach mal Regen, und zwar pünktlich zu den ersten Takten unseres Open Air Auftritts auf dem CSD in Frankfurt. Was dann kam, sah von der Bühne aus, als starteten gleich mehrere Polonäsen gleichzeitig. Der anfänglichen Begeisterung folgte abrupte Ernüchterung: Diese Menschen sind auf der Flucht. Vor uns? Sind wir nicht gestraft genug, dass wir überhaupt wissen, wie eine Polonäse von oben aussieht? Einzig den Sympathie erzeugenden Eigenschaften unserer Songs war es zu verdanken, dass sich der Platz vor der Bühne nicht vollends leerte... also... den Songs und den mitgebrachten Regenschirmen. Wir hatten jedoch Glück im Unglück: Beides war in ausreichender Menge vorhanden, sodass immer noch von einem Fest der Freude gesprochen werden konnte.

Blendet man das schlechte Wetter in dieser halben Stunden mal aus, dann war dieser Tag eigentlich gar nicht so verkehrt. Die Organisatoren des CSD gaben ihr Bestes, uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Und so kamen wir in den Genuss eines Caterings, das keine Wünsche offen ließ, in einem mit Palmen dekorierten Backstagebereich, wo uns fleißige Helferlein unsere Instrumente schleppten und zur Entspannung ein Masseur zur Verfügung stand. Naja, und just als wir die überdachte Bühne räumen mussten, schien dann ja auch endlich wieder die Sonne.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Sis is it!!!

Während die Tournee eines anderen weltberühmten Künstlers aus wirklich traurigen Gründen abgesagt werden musste, haben wir ja zur Zeit beinahe mehr Bühnen- als Erdboden unter unseren Milchfüßchen!
28.Juni09 BERLIN: Im Schatten der der Berliner Siegessäule war es nach einem fulminanten Milchmädchen-Auftritt zu einem denkwürdigen Staatsereignis gekommen – nahm doch die erlauchte Bürgermeisterhand unsere CD aus meiner Hand entgegen, und konnte sich – ganz Schirmherr der Christopher Street Days - noch für ein Mini-Fotoshooting mit Sängerin erwärmen. Obendrein unterbreiteten uns zwei Milchmädchen-begeisterte Alice-Schwarzer-Freundinnen die Idee eines Interviews in der Emma – na, es geht doch mit der Karriere!

11. & 12. Juli FRANKFURT: Natürlich war in unserer heißgeliebten Kleinstadt eher weniger Prominenz bei unserern Gigs vertreten, aber so ist das ja bekanntlich mit der Prophetin im eigenen Land. Wir ließen es trotzdem 3fach krachen: Zeugnisfest IHK, Osthafensommer Samstag, Osthafensommer Sonntag. HERRLICH!

Der Samstag wurde vorerst überschattet von einem dreisten Weckerklingeln um 7.15, damit sich die Band rechtzeitig gegen 8.30 am Frankfurter Börsenplatz einfinden konnte. Gesagt – getan, und schon standen wir nach erfolgreichem Aufbau, Soundcheck und Kaffeetrinken um Punkt 10.45 auf der Bühne, und versüßten den Zeugnis-Empfängern der IHK ihren ersten Ferientag. (Hoffentlich dauert der nicht noch die nächsten 2-3 Jahre an, dachte ich, sagte es diesmal aber nicht ins Mikro). Der Sound war super, beim zweiten Set waren auch endlich mehr Leute da, und das vom letzten Jahr bekannte Kamerateam flitzte wieder um uns herum; wir bekommen die Aufnahmen bestimmt, so dass wir in ein paar Wochen an einem gemütlichen Probenabend mal wieder vorm TV ein wenig fachsimpeln können, ob wir nicht doch den berüchtigten Herrn Detlef D. Soest einladen und ein paar gemeinsame „Moves“ einstudieren könnten. Ansonsten: Danke, liebe Carola und lieber Wolfgang von COLORI-EVENT, dass wir wieder dabei sein durften!

Nach kurzer Umbau- und -ziehpause bestiegen wir in leuchtender Abendsonne die Boulevardbühne des Osthafensommer Fests – um hier eine weitere Stunde Milchmädchenweisheiten an die erst vorbeiflanierenden und dann vor der Bühne angenagelten Festbesucher zu verteilen. Es war herrlich, und gleich am nächsten Tag nochmal mindestens genauso gut - ein echtes Heimspiel! Andieser Stelle - ganz artig - nochmal Danke der Hafengesellschaft, meiner lieben Nachbarin Syl, Thorsten und Sound of Frankfurt, dass wir auf diesem Suppa-Fest mitzaubern durften! Zum Glück sind wir diesen Sonntag auf der Frankfurter CSD-Bühne, sonst würden wir echt Entzugsprobleme kriegen...unsere Füßchen brauchen den Bühnenfußboden sehr! THIS IS IT!
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