...wird sich so mancher von Euch fragen. Die ersten Beschwerden laufen bei mir ein, weil von uns keine Newsletter mehr kommen. Unser Terminkalender hat seit Wochen auch nix Neues zu bieten. Gibt´s die überhaupt noch? Ich kann versichern: mehr denn je. Der Newsletter kommt erst weider zum Zuge, wenn es wirklich einschneidende Neuigkeiten und Termine gibt. Daran arbeiten wir zur Zeit auf Hochtouren und das mit höchster Motivation. Ich kann mich wirklich kaum erinnern, wann wir das letzte Mal mit diesem Engagement bei der Sache waren. Okay, eine gewisse Wintermüdigkeit gilt es zu überwinden, aber die Kreativität spratzt aus allen Fugen. Wir haben schon wieder einen eingängigen Song mit dem Arbeitstitel "Engel" fertiggestellt. Diesmal übernimmt das Klavier die tragende Rolle, was mich persönlich natürlich freut. Auch bei diesem Song haben wir die Musik nicht neu erfunden, aber milchmädchenmäßig durch einige Tricks und Kniffe geehrt und veredelt. Auch Julia hatte beim Texten wieder einen guten Tag (oder nicht?). Wir sind jedenfalls stolz drauf, Ihr dürft gespannt sein.
Darüber hinaus haben wir uns breitschlagen lassen, tatsächlich eine CD zu produzieren, auch wenn Ihr unsere Songs weiterhin kostenlos von unserer Homepage runterladen könnt. Die Qualität der Aufnahmen soll gesteigert werden, damit das Zeug im Ernstfall auch im Radio gespielt werden kann. Tatsächlich bahnen sich die ersten Kontakte an, dem wollen wir nicht im Wege stehen und sind deshalb mit "Leise" zur Zeit auch wieder im Studio. Damit das alles auch eine hübsche Verpackung bekommt, haben wir durch Empfehlung unseres Antreibers Arno ein Grafiker-Duo der wilden Sorte angeheuert. Die Kreativität dieser beiden muss ernsthaft mit Gewalt im Zaum gehalten werden. Der eine platzt fast vor Ideen und redet ohne Punkt und Komma, der andere platziert gezielt einen Hammer nach dem anderen. Das Ergebnis stellen wir an dieser Stelle natürlich vor.
Naja, und die Bewerbungsschreiben für Auftritte im nächsten Jahr sind auch schon raus. Dann kommen auch wieder Newsletter.
Mittwoch, 28. November 2007
Dienstag, 13. November 2007
Free Magenta!

Es herrscht Krieg da draussen, und noch öfter als Menschenrechte werden Markenrechte verletzt. Laut Wikipedia ist eine Marke ein besonderes, rechtlich geschütztes Zeichen, das dazu dient, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von Waren und Dienstleistungen anderer Unternehmen zu unterscheiden.
Dass wir uns mit unserem Bandnamen auf dünnem Eis bewegen, war uns durchaus bewusst, aber dass wir auch bei der Farbwahl unseres Schriftzuges aufpassen müssen, niemandem auf die Füße zu treten, haben wir entschieden ignoriert. Nun hat aber die Telekom die Farbe Magenta (RAL-4010) als Marke eintragen lassen und macht sogar tatsächlich Jagd auf Firmen mit dieser Farbe im Logo. Das Milchmädchen-Logo ist von seinem Schöpfer in Magenta gedacht gewesen, dank unserem Unvermögen beim Konvertieren in andere Dateiformate und dank verfälschter Bildschirmdarstellung ist das bis jetzt aber erst einem treuen Fan aufgefallen. Nein, wir haben noch keinen Ärger bekommen, und für sämtliche Drucksachen ist die Farbe ja auch schnell mit einem Klick geändert. Wir dachten da so an ein Schweinchen-Rosa, oder für uns Alt-Rocker doch lieber Alt-Rosa? Oder doch Schwein? Wir möchten natürlich auf keinen Fall mit der Telekom verwechselt werden.
Jaja, ihr mögt jetzt vielleicht lachen, aber wegen unserem Bandnamen haben wir wirklich schon einen Markenrechtsanwalt konsultieren müssen. Solange wir aber keine Klingeltöne (verdammt!) anbieten, dürften wir mit unserer Farbe auch keine Probleme bekommen. Bei einigen anderen Unternehmen sieht das allerdings ganz anders aus. Aus diesem Grund hat sich in Holland eine Initiative formiert, die für die Freiheit der Farbe kämpft. Free Magenta! Ist zwar Holländisch, man versteht aber trotzdem ganz gut, um was es geht. Aus Solidarität möchten wir die Initiative an dieser Stelle unterstützen. Magenta ist allerdings nicht die einzige besetzte Farbe. Grün wurde von der Dresdner Bank für Finanzdienstleistungen geschützt und Lila sollte man für seine neue Schokoladenkreation möglichst auch nicht mehr verwenden. Wem das Schicksal dieser Farben am Herzen liegt, sollte es den Holländern gleichtun.
Mittwoch, 7. November 2007
Auf… der… Rrrrrreeperbahn nachts um halb 1…
Meine Lieben,
letzten Freitag durfte ich mich mal wieder musikalisch weiterbilden. D.h., einmal im Jahr steht ja jedem Bandmitglied ein 1-tägiger Bildungsurlaub zu. Letztes Jahr habe ich ihn genutzt, um bei Hansi Hinterseer dabei zu sein. Nicht uninteressant!
Dieses Jahr jedoch wars der Klopfer: Ich war Freitag in Hamburg, auf der Reeperbahn, und lauschte im ältesten Theater der Stadt (St.Pauli-Theater) den „MORDBALLADEN“ von Vince Barth. Vince Barth – nie gehört? Das ist der höchst symphatische und enorm begabte „Klavierspieler“ von Orange Blue. Und der hatte sich nun zu einem Soloprojekt der besonderen Art aufgeschwungen: (Mord-)Balladen! Schöne, von tollen Geigen (und tollen Geigerinnen) getragene Melodien, leicht düstere Intonierung, Wahnsinnstexte – also ich bin schier hin&weg! Falls er mit Band und Streichern tourneetechnisch mal hier vorbei kommt, solltet Ihr das ausnutzen, es wird ein Abend der besonderen Art, versprochen, mit Gänsehautgarantie.
Have an ear: www.mordballaden.de
Und wenn Ihr schon dabei seid: Legt mal ein besonderes Öhrchen auf den Text von „Habsucht“ – da hat doch einer was kapiert! Hut ab, Vince, und danke für den Klasse-abend!!!
letzten Freitag durfte ich mich mal wieder musikalisch weiterbilden. D.h., einmal im Jahr steht ja jedem Bandmitglied ein 1-tägiger Bildungsurlaub zu. Letztes Jahr habe ich ihn genutzt, um bei Hansi Hinterseer dabei zu sein. Nicht uninteressant!
Dieses Jahr jedoch wars der Klopfer: Ich war Freitag in Hamburg, auf der Reeperbahn, und lauschte im ältesten Theater der Stadt (St.Pauli-Theater) den „MORDBALLADEN“ von Vince Barth. Vince Barth – nie gehört? Das ist der höchst symphatische und enorm begabte „Klavierspieler“ von Orange Blue. Und der hatte sich nun zu einem Soloprojekt der besonderen Art aufgeschwungen: (Mord-)Balladen! Schöne, von tollen Geigen (und tollen Geigerinnen) getragene Melodien, leicht düstere Intonierung, Wahnsinnstexte – also ich bin schier hin&weg! Falls er mit Band und Streichern tourneetechnisch mal hier vorbei kommt, solltet Ihr das ausnutzen, es wird ein Abend der besonderen Art, versprochen, mit Gänsehautgarantie.
Have an ear: www.mordballaden.de
Und wenn Ihr schon dabei seid: Legt mal ein besonderes Öhrchen auf den Text von „Habsucht“ – da hat doch einer was kapiert! Hut ab, Vince, und danke für den Klasse-abend!!!
Dienstag, 30. Oktober 2007
Milchmädchen in der Sauna
Winterzeit ist Saunazeit. Wir beschäftigen uns in unserer Freizeit allerdings mit dem Aufnehmen längst fertiggestellter Songs. Dieses Mal war die Gitarre dran. Im Studio ist das Einfangen des richtigen Klangs leider nicht so einfach und schon gar keine exakte Wissenschaft. Der Schalldruck, der von einem 12 Zoll Lautsprecher eines Gitarrenverstärker erzeugt wird, muss von einer kleinen Membran eines Mikrofons aufgefangen und wieder in elektrische Signale umgewandelt werden. Die exakte Konservierung des Klangbildes funktioniert nicht, deswegen muss bei der Aufnahme lange herumexperimentiert werden, bis der Sound gefällt. Ungefähr zweihundertmillionenmilliarden Parameter tragen zum Klangergebnis bei, wie zum Beispiel die Wahl des Gitarristen, der Gitarre, des Verstärkers, des Mikrofons, die Anzahl der Mikrofone, der Abstand und der Winkel der Mikrofone zum Verstärker, die Position des Verstärkers im Raum oder auch der Raum selbst. Hierbei hat man schon von den abenteuerlichsten Tricks gehört. Metallica soll z.B. einmal einen Verstärker in einer Turnhalle auf den Rücken gelegt haben, die Mikrofone wurden dann von der Decke abgehängt. Wir haben zwar keine Turnhalle zur Verfügung, dafür ist unser luxuriöse Proberaum mit einer angrenzenden Sauna gesegnet. Genau. Anstatt selbst die Hüllen fallen zu lassen, um im eigenen Saft kuschelig zu schmoren, haben wir Idioten im Schweiße unseres Angesichts die Klangeigenschaften verschiedener Gitarrenverstärker in der Sauna ausgetüftelt. Mit und ohne Aufguss. Selbst blöd. Was nicht anwesende Julia allerdings nicht weiß, ist, dass wir uns mit Phantasien von der nächsten Gesangsaufnahme bei Laune gehalten haben. Ob´s gut klingt? Ist doch egal.
Mittwoch, 17. Oktober 2007
Kellerkoller
Auch wenn man von uns nichts hört oder sieht: Es läuft ganz gut. Okay, die Anfangseuphorie der letzten Auftritte wurde von der ausklingenden Sommer- und einsetzenden Herbstdepression erstickt, aber das laute Herumgegacker "Wir müssten und wir sollten.." hat doch einiges in Bewegung gebracht. Und so freuen wir uns über Armins Wiederteilnahme an den Proben, auch wenn er über ein gewisses Handicap klagt. Was das Klagen angeht, scheine ich in ihm jetzt wohl den Meister gefunden zu haben. Egal, wir proben, und die ersten Klangkombinationen sind auch wieder vielversprechend. Am schwierigsten ist dabei definitiv immer den Spagat zwischen künstlerischem Anspruch und Tanzbarkeit zu schaffen. Wahrscheinlich werde ich demnächst von meinen Kollegen in einem heidnischen Ritual irgendeinem Kommerzgott geopfert, aufgrund meines ständig herunter gebeteten Mantras "Wir sind eine Popband". Klar stellt sich auch bei jedem Song die Frage, wieviel die Gene dazu beigetragen haben und was anerzogen ist. Ich habe mich beim Komponieren anscheinend für die ultrakonservativen Erziehungsmethoden entschieden. Na und? Aus den anderen Babies ist doch auch was geworden.
Bei einem sind wir uns allerdings einig: Uns fehlen die Auftritte. Bei allem Ehrgeiz, Euch demnächst mit einem frischen Programm zu unterhalten, führt dieser Kreativ- und Organisationszwang mitunter zu einem Kellerkoller. Und wenn ich nicht bald meine, extra für viel Geld auf der Musikmesse an meine schönen Ohren angepassten, Ohrstöpsel benutze, dann könnten meine Flirtaktionen demnächst so aussehen...
Bei einem sind wir uns allerdings einig: Uns fehlen die Auftritte. Bei allem Ehrgeiz, Euch demnächst mit einem frischen Programm zu unterhalten, führt dieser Kreativ- und Organisationszwang mitunter zu einem Kellerkoller. Und wenn ich nicht bald meine, extra für viel Geld auf der Musikmesse an meine schönen Ohren angepassten, Ohrstöpsel benutze, dann könnten meine Flirtaktionen demnächst so aussehen...
Dienstag, 9. Oktober 2007
Zielscheibe meines eigenen Humors
Ihr tapferen Blog-Leser/innen! Seid nicht verzweifelt ob der milchmädchen-losen Clubs, Bühnen und Festivals diesen Herbst! Wir holen nur aus zum ganz großen Schlag für 2008! Wir ergötzen uns im Proberaum an hitverdächtigem Material, stopfen hier mal ein paar monumentale Melodien hinzu, nehmen woanders ein paar Täktchen weg, haben seit dem MuseumsuferGig richtig Blut geleckt (bah!) und wolln' nix als vielvielviel mehr Milchmädchen für nächstes Jahr! Und viel mehr milchmädchen-beglückte Fans dazu!
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: die Gitarren sind poliert und glänzen in neuem Strahl, das Schlagzeug hat den ein oder anderen Ersatzteilnachwuchs bekommen und Karpfi päppelt die Trommelherde von Hand, der Bass hängt bereits am Christian, und Matthias hat zu Hause jede einzelne Keyboardtaste abgebeizt, neu bestrichen und ihnen liebevoll Namen gegeben für die neue Saison, so dass uns jetzt wirklich nichts mehr im Weg stehen kann! Ich wünsch Euch nen tollen Tag!
Julsche
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: die Gitarren sind poliert und glänzen in neuem Strahl, das Schlagzeug hat den ein oder anderen Ersatzteilnachwuchs bekommen und Karpfi päppelt die Trommelherde von Hand, der Bass hängt bereits am Christian, und Matthias hat zu Hause jede einzelne Keyboardtaste abgebeizt, neu bestrichen und ihnen liebevoll Namen gegeben für die neue Saison, so dass uns jetzt wirklich nichts mehr im Weg stehen kann! Ich wünsch Euch nen tollen Tag!
Julsche
Montag, 1. Oktober 2007
Musikerpolizei
Gestern habe ich mich dabei erwischt, mit verschränkten Armen vor der Bühne zu stehen und mit meiner jahrelangen Musikererfahrung kritisch jeden Ton und jede Bewegung der performenden Band zu analysieren. In Insiderkreisen nennt man solche Leute auf Konzerten zurecht abschätzig Musikerpolizei. In der Hoffnung, dass mich niemand beobachtet hat, habe ich sofort die Hände in den Hosentaschen versenkt, im Takt genickt und mich dem Groove hingegeben. San Dee, unseres Schlagzeugers Schwester, rockte gestern im Nachtleben. Vorrangig diente dieser Termin ja eigentlich dem Wiedersehen alter musikalischer Weggefährten aus lang vergangenen Coverband-Zeiten, aber wer selbst musiziert, muss seinen Senf bevorzugt ungefragt überall verkleckern. Nachdem ich mich schon vor einiger Zeit von Sandras Gesangstalent überzeugen konnte, ging´s gestern an die Analyse der Kompositionen und der Bühnenpräsenz. Ich mach´s kurz: Ich bin mit Rock groß geworden und gestehe, in der letzten Zeit sogar wieder Geld für Rock-CDs ausgegeben zu haben. Irgendwo zwischen den fünf Tönen der Pentatonik liegen auch die Wurzeln meines musikalischen Schaffens. Von Künstlern der heutigen Generation erhoffe ich mir allerdings neue Impulse und eine entstaubte Interpretation dieses Genres. Nun ist "San Dee" das Gemeinschaftsprojekt eines Alt-Rockers (Frank, verzeih mir, ich steh ja trotzdem drauf) mit Sandra. Ich weiß nicht, zu welchen Teilen die Kompositionen entstanden sind, aber da geht mehr...weniger Traditionelles. Wo sind die Experimente? Ich traue dieser jungen Sängerin sowohl heftigere als auch sanftere Töne zu, das derzeitige Repertoire wirkt einengend. Obwohl ich die Gitarrenarbeit genossen habe (Frank, wenn ich Dich höre, weiß ich was ich nicht kann. Es ist schön, Dich wieder mal auf der Bühne zu sehen), ...Sandra, Du bist der Star. Das darfst Du die Jungs ruhig spüren lassen.
P.S.: Über die Anwesenheit folgender Personen habe ich mich sehr gefreut. Ihnen gilt mein Gruß:
Frank, auch wenn Du meine Pläne umwirfst
Nik, auch wenn die Haare ab sind
Armin, auch wenn Du noch nicht proben kannst
Ronald, auch wenn Du jetzt Golf spielst
Udo, auch wenn wir nur kurz gesprochen haben. Wir sehen uns im Sinkkasten.
Natürlich auch Andrea, Ali, Michael, Uwe, Enzo,...
P.S.: Über die Anwesenheit folgender Personen habe ich mich sehr gefreut. Ihnen gilt mein Gruß:
Frank, auch wenn Du meine Pläne umwirfst
Nik, auch wenn die Haare ab sind
Armin, auch wenn Du noch nicht proben kannst
Ronald, auch wenn Du jetzt Golf spielst
Udo, auch wenn wir nur kurz gesprochen haben. Wir sehen uns im Sinkkasten.
Natürlich auch Andrea, Ali, Michael, Uwe, Enzo,...
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